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Mosbach/Buchen. (pm) Die Position des Ärztlichen Direktors der Neckar-Odenwald-Kliniken wechselt zum 01. Juni zu Chefarzt Dr. Thomas Seeböck-Göbel. Die Aufsichtsräte wurden in einer Sitzung am Standort Buchen über den Wechsel informiert.
„Dr. Rüdiger Mahler hat die Funktion des Ärztlichen Direktors mit großem Engagement ausgeführt. Dafür möchte ich ihm im Namen der Kliniken sowie des Landkreises meinen ganz herzlichen Dank aussprechen“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Dr. Achim Brötel. Diesem Dank schloss sich Klinik-Geschäftsführer Harald Löffler in der Sitzung am Donnerstagabend im Namen der Geschäftsführung und aller Beschäftigten an.
Nicht weniger froh sind Brötel und Löffler über Dr. Mahlers Nachfolger: Dr. Thomas Seeböck-Göbel, Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie wird in den kommenden drei Jahren das Amt des Ärztlichen Direktors übernehmen.
„Seit über zehn Jahren bin ich an den Neckar-Odenwald-Kliniken tätig und werde auch im Rahmen dieser Aufgabe meine Arbeitskraft im Sinne der Kliniken für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für unsere Patientinnen und Patienten einsetzen. Wichtig ist mir dabei, unsere Kultur des gegenseitigen Respekts und das Miteinander weiter zu fördern. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, unsere Kliniken noch attraktiver zu machen und zusammen mit den niedergelassenen Kollegen ein hochqualitatives Angebot für unsere Bevölkerung anbieten“, unterstrich Dr. Seeböck-Göbel.
Neben der Funktion des ärztlichen Direktors Bindeglied zwischen Verwaltung und Ärzteschaft zu sein, ist eine weitere wichtige Aufgabe, da beide Standorte der Kliniken auch Lehrkrankenhäuser der Universität Heidelbergs sind, die Kooperation zum Studiendekanat für die Akademischen Lehrkrankenhäuser zu pflegen sowie auszubauen und im Rahmen des Projekts „Regionen ärztlicher Ausbildung“ zu fungieren.
So aufgestellt blickt Geschäftsführer Harald Löffler optimistisch in die Zukunft, da die Klinikleitung ohne Unterbrechung wieder vollständig ist. Die Kliniken können jeden Tag hunderten Menschen im Landkreis helfen. Dennoch bräuchten kleinere Kliniken vor allem mit Blick auf die finanziellen Rahmenbedingungen Unterstützung von Land und Bund.