Odenwald: Gäste- und Übernachtungszahlen steigen

(Foto: pm)

(pm) Die Touristiker im hessischen und bayerischen Odenwald können für das Jahr 2016 eine positive Bilanz ziehen: Die Anzahl der Gäste ist um 4,1 Prozent von 270.513 im Jahr 2015 auf 281.567 im Jahr 2016 gestiegen. Die Übernachtungen nahmen um 1,7 Prozent zu und stiegen von 781.899 im Jahr 2015 um 13.480 auf 795.379.

Unter den Spitzenreitern liegt die Stadt Amorbach mit einem Zuwachs von 12,7 Prozent bei den Gästeankünften und 7,7 Prozent bei den Übernachtungen. Dicht darauf folgt die Stadt Bad König mit einem Plus von 11,2 Prozent bei den Gästeankünften und 6 Prozent mehr Übernachtungen.

Auch die Stadt Michelstadt weist positive Zahlen auf: Im Vergleich zu 2015 stiegen die Gästezahlen um 10,9 Prozent und die Übernachtungen um 10,7 Prozent. Und auch in Mossautal sind die Gäste 6,8 Prozent mehr geworden und die Übernachtungen um 7,4 Prozent (3.000 mehr gegenüber 2015) gestiegen. Die Zahlen beruhen auf den Veröffentlichungen der Statistischen Landesämter in Hessen und Bayern. Erfasst werden Übernachtungen in Betrieben ab zehn Betten und auf Campingplätzen mit mehr als zehn Stellplätzen.

Wie schon in den letzten Jahren, bleibt auch für den Odenwald der allgemeine Trend bestehen, dass die Menschen öfter und kürzer verreisen. Mit 2,8 Tagen liegt die durchschnittliche Übernachtungsdauer im Odenwald noch deutlich über denen des Umlandes Bergstraße und Darmstadt. Sie ist jedoch seit 2013, als die Gäste im Schnitt noch 3,1 Tage blieben, stetig zurückgegangen.

Die Odenwald Tourismus GmbH führt die positive Entwicklung auf die erfolgreichen Marketingmaßnahmen der letzten Jahre zurück, die allmählich Früchte zeigen. Dazu gehört unter anderem die Anbindung des seit 2010 bestehenden online-Buchungssystems an deutschland- und europaweit agierende Buchungsplattformen, wie zum Beispiel booking.com. Auch der aktuelle Trend zum Urlaub im eigenen Land wirkt sich positiv auf die Zahlen aus. Mit Beginn der Frühlingssaison 2017 erwartet die Odenwald Tourismus GmbH eine weitere Steigerung des Gästeaufkommens.

Zur Unterstützung des Marketings wurde ein neues Gastgeberverzeichnis erstellt. Es wirbt auf dem Titel bewusst mit einem modernen Hotel mitten in der schönen grünen Landschaft des Odenwaldes. Dieses Bild steht stellvertretend auch für die zahlreichen neuen, schicken Ferienhäuser und -wohnungen, die im letzten Jahr entstanden sind und das Angebot für anspruchsvolle Gäste bereichern.

Der Katalog umfasst den Hessischen und Bayerischen Odenwald und zeigt auf 80 Seiten die zahlreichen Möglichkeiten zur Übernachtung. Die Auswahl reicht vom Privatzimmer bis zur kleinen Pension, über Ferienwohnungen und Ferienhäuser, Urlaub auf dem Bauernhof und auf dem Lande bis zu größeren Hotels mit Tagungs- und Wellnessangeboten. Die Odenwälder Orte sind mit ihren Sehenswürdigkeiten in Bildern und kleinen Texten dargestellt. Eine Übersichtskarte über zwei Seiten erleichtert die Orientierung. Erläutert sind außerdem die den Betrieben zugeordneten Symbole, die Klassifizierung mit Sternen für Ferienwohnungen und Hotels und verschiedene Auszeichnungen, wie z.B. Bett + Bike oder Wanderbares Deutschland.

Das Gastgeberverzeichnis ist in den Tourist-Informationen im Odenwald und bei der Odenwald Tourismus GmbH, tourismus@odenwald.de, Tel. 06061-965970 erhältlich.

Infos im Internet:

www.odenwald.de

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„Klimawandel bedroht Natur und Mensch“

(Symbolbild – Elg) Kann Geoengineering das Klima retten? Waldbrunn. (pm) Beim monatlichen Treffen des NABU Waldbrunn im Gasthaus „Zum Engel“, in Mülben, referierte Andreas Wieder vom Vorstand der hiesigen NABU-Gruppe über den Klimawandel und seine Folgen für unseren Planeten. Er berichtete von wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Auswirkungen der zunehmenden Erderwärmung, vor allem durch das Treibhausgas Kohlendioxid. Die Folgen der jetzt schon festgestellten globalen Erderwärmung von 1,5 Grad seien nicht zu übersehen, ließ Wieder die Zuhörer wissen. Dies seien der Gletscherschwund, der Rückgang des polaren Eismeeres, der Anstieg des Meeresspiegels, die Zunahme von Starkniederschlägen und Hochwasser, häufigere Stürme, Trockenperioden und Dürren. […] […]

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