Infos zum Welttuberkulosetag

Gesundheitsamt Neckar-Odenwald informiert am 24. März

Neckar-Odenwald-Kreis. (lra) Die Zahl der Tuberkulosefälle in Deutschland ist 2016 weitgehend unverändert gegenüber 2015, insgesamt aber auf ähnlich hohem Niveau wie zuletzt vor etwa zehn Jahren. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Robert Koch-Institutes in Berlin, die anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März veröffentlicht wurden. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis gebe es pro Jahr circa acht bis zehn Fälle, sagt Dr. Martina Teinert, Ärztin beim Gesundheitsamt des Kreises.

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Somit sind Erkrankungen mit Tuberkulose (TBC) für das Team des Amtes nichts Ungewöhnliches, zumal Tuberkulose noch immer eine der weltweit häufigsten Infektionserkrankungen ist. Verursacht wird die chronisch verlaufende Krankheit durch Bakterien, früher war die Erkrankung eher bekannt als „Schwindsucht“.

Die Bakterien werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. „Eine Infektion mit dem TBC-Erreger bedeutet aber nicht automatisch, dass die Krankheit ausbricht. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem aufgrund von Untergewicht, chronischen Erkrankungen oder einer HIV-Infektion sind besonders stark gefährdet“, erklärt Teinert.

Der Gang zu einem Arzt ist, so Teinert, bei länger andauerndem Husten, erhöhter Körpertemperatur und Schwitzen in der Nacht ratsam, insbesondere wenn sich Betroffene in TBC-Risikogebieten aufgehalten haben. In den allermeisten Fällen handelt es sich aber selbst bei solchen Symptomen um Infekte mit harmlosen Erregern.

Eine Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut seit 1998 nicht mehr empfohlen. Im Falle einer Erkrankung müssen die behandelnden Ärzte diese unmittelbar dem Gesundheitsamt melden, wo dann ein standardisierter Ablauf mit Aufklärung des Betroffenen und vorsorglichen Untersuchungen von Personen im Umfeld beginnt.

Fragen zu Tuberkulose beantworten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unter der 06261/84 2446 montags bis donnerstags in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr.

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