FSV Dornberg unterliegt Spitzenmannschaft

von Amelie Böna

Am vergangenen Sonntag bestritt der FSV Dornberg sein Rückrundenspiel zuhause gegen den FC Eubigheim. Die Gäste waren als Tabellenzweiter natürlich hochmotiviert, da der Aufstieg in die A-Klasse geplant ist und man daher jeden Punkt braucht.

So angespornt starteten sie auch in die Partie. Dornberg dagegen musste sich erst noch zusammenfinden, was man auch deutlich daran merkte, dass das Stellungsspiel phasenweise gar nicht stimmte und mit ungenauen Pässen und schlechten Ballannahmen den Gegnern etwas geholfen wurde. So kam es auch, dass nach einigen Unstimmigkeiten bei den Gastgebern der erste Treffer für Eubigheim fiel. Doch der FSV ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und strahlte immer wieder Gefahr aus. So zum Beispiel nachdem Ahmad Karimi den Ball über rechts nach vorne brachte und zu Said Omid Sadat in die Mitte passte. Der konnte allerdings nicht selbst abschließen, da Eubigheim an der Strafraumgrenze dicht machte, legte aber für Frederik Böna ab, der jedoch das Tor verfehlte. In der 29. Minute kam es dann zur Ecke für die Gäste. Die Dornberger deckten gut, als aber ein Eubigheimer den Unparteiischen darauf hinwies, dass Kesvan Jasem eine Kette trägt, die er ablegen müsse, wurde der FSV-Spieler hinausgeschickt. Der Gast nutzte die kurzfristige Unterzahl, spielte unfair weiter und traf zum 0:2. Die Abwehr – das erste Mal in dieser Konstellation – wurde immer sicherer und ließ die Gäste nicht bis zum Tor durchdringen und vorne wurde man nun ehrgeiziger, wollte man doch den Rückstand verkleinern und endlich mal eine Chance auch erfolgreich nutzen. Eine der schönsten Chancen hatte Sabor Ahmadi, der nach einem hohen Ball von Johannes Kreß links außen einfach zwei Gegenspieler stehen ließ und mit dem Ball die Linie entlang rannte. Unten angekommen spielte er eine Flanke in den Strafraum auf Ahmad Karimi, der sich aber verschätzte und am Ball vorbeiköpfte. Ein weiteres hundertprozentiges Tor hätte das Zusammenspiel von Frederik Böna, Hussein Jaiteh und Said Omid Sadat werden müssen. Doch bei dem langen Ball über die Abwehr stand Kesvan Jasem im Abseits, ging aber nicht zum Ball, da dieser für Said Omid Sadat bestimmt war, der von hinten durch die Abwehr kam, kurz annahm und sofort traf. Die – eigentlich passive Abseitsposition seines Mitspieler – wurde ihm allerdings zum Verhängnis, da der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Abseits pfiff erkannte und dem Treffer die Anerkennung verweigerte. Nun hatte Dornberg mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen, da Eubigheim körperbetonter spielte. Und obwohl die Gastgeber sich auch dadurch nicht an Chancen hindern ließen, waren es die Gäste, die in der 43. Minute zum 3:0 erhöhten, nachdem Dornberg den Ball nach der Ecke nicht an der Eubigheimer Wand im Fünf-Meter-Raum vorbeibekam.
Mit diesem Rückstand ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit hatte Dornberg deutlich größere Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen, als in der ersten Hälfte. Zum Teil lag es daran, dass die Spieler durch die geänderte Aufstellung Schwierigkeiten hatten, sich zusammenzufinden.
So hatte der Gegner zu viel Platz und Eubigheim in der 46. auf 0:4 erhöhen konnte. Auch die letzten zwei Tore zum finalen 0:6, die in recht regelmäßigen Abständen von ca. 15 Minuten fielen, kamen durch Unstimmigkeiten zustande oder beruhten darauf, dass Eubigheim nun zunehmend ehrgeiziger und aggressiver spielte.

Abschließend kann man sagen, dass die Niederlage twas zu hoch ausfiel, aber verdient war.

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