Waldbrunner Feuerwehr kommt nicht zur Ruhe

(Symbolbild)

(Foto: Hofherr)

Nachdem die Waldbrunner Floriansjünger – unterstützt von Wehrkameraden aus Eberbach und Mosbach in der Nacht auf Dienstag im dicht bebauten Waldkatzenacher Ortskern das Übergreifen der Flammen auf weitere Häuser und damit eine Katastrophe verhinderten (NZ berichtete), mussten die Abteilungswehren Waldkatzenbach, Strümpfelbrunn und Mülben gegen 19:30 Uhr ein weiteres Mal ausrücken. Nachdem sie bis in die frühen Morgenstunden gegen 7:30 Uhr mit Löscharbeiten im Hirtenweg beschäftigt waren, hatte sich ein – trotz Wärmebildkamera und Nachuntersuchung am Nachmittag – unentdecktes Glutnest entzündet, sodass die Kameraden zunächst mit Atemschutz in die verqualmte Scheune eindringen mussten.

Werbung

Gemeinsam mit dem Eigentümer beschloss die Feuerwehrführung um Gesamtkommandant Michael Merkle das Gebäude mittels eines Baggers der Firma Vogel abzureißen um dann weitere Glutnester auszuschließen. Anschließend übergab Merkle die Einsatzleitung an den stellvertretenden Abteilungskommandant der FFW Waldkatzenbach, Sebastian Dietz. Auch die HvO der DRK Waldbrunn und Bürgermeister Markus Haas waren anwesend.

Die Wehrkräfte, die in der Nacht unter erschwerten Bedingungen bis in die Frühe am Brandort waren und dann mehrheitlich zur Arbeit mussten, ging der neuerliche Einsatz bis an die Belastungsgrenze.

Wie uns Michael Merkle inzwischen bestätigt, lagen wir in unserem ersten Bericht mit der Brandursache richtig. Von einer Feuerschale, die zwar ordnungsgemäß gesichert ist war, hatten fliegende Funken den Brand verursacht. So das Ergebnis der Brandermittler von der Polizei, die am Nachmittag vor Ort waren.

Fotoserie zum Brand: – (Fotos: Hofherr)

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen:

1 Kommentar

Kommentare sind deaktiviert.