Mindestlohn für Maler und Lackierer steigt

 Streichen mehr Geld ein: Maler und Lackierer bekommen einen Lohn-Aufschlag. Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 13,30 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU. (Foto: IG Bau)

170 Beschäftigte bekommen 13,30 Euro pro Stunde

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) 170 Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 170 Maler und Lackierer im Neckar-Odenwald-Kreis gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 13,30 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 35 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

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IG BAU-Bezirksvorsitzender Wolfgang Kreis spricht von einer wichtigen „Haltelinie nach unten“. An die Untergrenzen müssen sich alle 33 Maler- und Lackiererbetriebe im Neckar-Odenwald-Kreis halten. „Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 16,18 Euro pro Stunde“, so Kreis. Anspruch hierauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist.

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