Buchen: Schüleraustausch mit Budapest

 Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler aus Ungarn nach Empfang der Stadt Buchen im Alten Rathaus vor dem Buchener Narrenbrunnen zusammen mit Schulleiter Jochen Schwab, Bürgermeisterstellvertreterin Ruth Weniger und den ungarischen Lehrern Gábor Széles und Zsuzsanna Laffer sowie den Lehrkräften des Seminarkurses Europa Christina Hohnerlein, Joachim Hörr und Gerald Kaiser. (Foto: pm)

Burghardt-Gymnasium kooperiert mit dem Alternatív Közgazdasági Gimnázium – Abwechslungsreiches Programm bietet viele Höhepunkte – Begegnung und gegenseitiges Verständnis

Buchen. (pm) Begegnung, Völkerverständigung und Kulturaustausch sind die positiven Aspekte eines Schüleraustausches. „Es wäre schön, wenn der unschätzbare Wert eines vereinten Europas dauerhaft im Bewusstsein junger Menschen aus allen europäischen Ländern verankert werden könnte“, betonte Bürgermeisterstellvertreterin Ruth Weniger beim städtischen Empfang der 20 Schülerinnen und Schüler aus Budapest die im Rahmen eines Austausches derzeit zu Gast in Buchen sind. Die Elftklässer aus Buchen die den Seminarkurs Europa besuchen waren zunächst im März in Ungarn, lernten dort Land und Leute sowie das Großstadtleben kennen. Jetzt sind die Austauschschüler zum Gegenbesuch hier in der ländlichen Gegend des Odenwaldes.

Bürgermeisterstellvertreterin Ruth Weniger begrüßte die Austauschschüler zusammen mit den beiden ungarischen Lehrern Gábor Széles und Zsuzsanna Laffer im Alten Rathaus in Buchen zum städtischen Empfang. Ein Willkommen galt auch Schulleiter Jochen Schwab sowie den Lehrkräften, die den Seminarkurs beim Burghardt Gymnasium leiten, Christina Hohnerlein, Joachim Hörr und Gerald Kaiser. Die Bürgermeisterstellvertreterin stellte in Bildern die Stadt Buchen vor und wünschte sich, dass diesem Austausch des BGB noch viele weitere folgen mögen.

„Herzlich willkommen in Deutschland“, zeigte sich auch Schulleiter Jochen Schwab erfreut und hob ebenfalls die Bedeutung des Schüleraustausches hervor. Der Austausch mit Ungarn habe eine besondere Bedeutung, da der Namensgeber des Burghardt-Gymnasiums, der gebürtige Buchener Dr. Franz Burghardt in Budapest lebte und dort als Chefarzt wirkte. Unter diesem Aspekt sei die Verbindung zur Schule in Budapest etwas Besonderes uns sehr wertvoll. Es gelte gemeinsam die Freundschaft der beiden Schulen zu pflegen. Dr. Franz Burghardt vermittelte zwischen Ungarn und Deutschland, für ihn war es normal in den „zwei Welten“ zu leben, für die Schülerinnen und Schüler sei es gewissermaßen der Auftrag das miteinander über Grenzen hinweg künftig zu pflegen.

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Die beiden ungarischen Lehrer dankten für das gute Miteinander und die Begegnungen. Gerade der Austausch zweier unterschiedlicher Städte, die Großstadt Budapest und das Mittelzentrum Buchen, könne von Vorteil sein und schnell werden dennoch Gemeinsamkeiten entdeckt. Insbesondere der Bauernhofbesuch habe sie beeindruckt. „Buchen ist für uns wichtig“, wie hoffen auf eine lange Freundschaft und sind stolz dass der Austausch seit nunmehr acht Jahren besteht.

Die Teilnehmer des Seminarkurses Europa haben die Unternehmungen und Aktivitäten des Austauschs selbst geplant und organisiert. Auf dem interessanten Programm stehen bzw. standen in der Austauschwoche für die Schüler aus Ungarn der Besuch des Bauernhofes Schönit in Buchen, gemeinsames Kochen in der Helene-Weber-schule ebenso wie die Fahrt ins Europäische Parlament nach Straßburg. Beeindruckend für die Gäste war auch die Besichtigung mit Stadt- und Schlossführung von Heidelberg. Besucht wurde die Tropfsteinhöhle in Eberstadt und es wurde eine Stadtralley in Buchen zum Kennenlernen der Stadt veranstaltet. Ein Highlight im Programm war der gemeinsame Besuch des Frühlingskonzerts des Burghardt-Gymnasiums, hier war der Seminarkurs Europa für das Catering verantwortlich.
Lisa Gremminger und Paulina Kern dankten namens des Seminarkurses Europa für den Empfang der Stadt Buchen und die interessanten Ausführungen.
Die ungarischen Schüler treten mit vielen neuen Eindrücken, über eine Zwischenstation in der Bundeshauptstadt Berlin, die Heimreise nach Ungarn an.

© www.NOKZEIT.de


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