Bei der WM an der Côte d‘Azur

Christian Trunk bei der Streckenbesichtigung in den Seealpen bei Nizza. (Foto: privat)

Triathlet Christian Trunk holt sich Feinschliff für die WM in Nizza

Der Mudauer Triathlet Christian Trunk befindet sich aktuell an der französischen Cote d’Azur, um sich für die anstehende Weltmeisterschaft vorzubereiten. Dort wird der 25-jährige kommenden Sonntag die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft bestreiten und dabei 1,9 km im Mittelmeer schwimmen, danach für 90 km auf seinem Triathlon-Rad sitzen um anschließend eine 21 km langen Halbmarathon zu laufen.

Der letzten Trainingsblock der Mudauer Ausdauersportlers und die damit verbundene Leistungsdiagnostik im August zeigten, dass Trunks Körper positiv auf die Leistungsspitzen im Training reagieren. Das Frühjahr und den Sommer über war dies zum Bedauern des Athleten und seiner Betreuer nicht der Fall.

Allerdings musste der Student auch Prüfungs- und Arbeitsstress bewältigen, sodass er hinter seinem geplanten Trainingspensum zurückblieb. Dementsprechend war der Fitnesszustand nicht auf dem geplanten Niveau, um seinem Anspruch gerecht zu werden und bei seinen Rennen angreifen zu können.

Für den anstehenden WM-Wettkampf in Nizza fühlt sich Christian Trunk aber dennoch solide vorbereitet. Insbesondere die Radstrecke mit ihrem sehr harten Profil ist ganz nach dem Geschmack des Odenwälders, fühlt er sich dort aufgrund seiner starken Radler-Beine ganz besonders wohl. Hier kommt dem 25-Jährigen auch das jahrelange Training auf den Radstrecken des heimischen Mittelgebirges zugute.

Um sich auf die Berge der französichen Seealpen einzustimmen, hat Trunk zudem sein Wettkampfgewicht etwas reduziert. Bei der Hitzeschlacht des abschließenden Halbmarathons gilt es dann, dem Körper kontinuierlich Wasser und Elektrolyte zuzuführen und entsprechend abzukühlen.

Die letzten Jahre zeigten, dass oftmals Nuancen über eine Top-Platzierung entscheiden. Normalerweise bilden sich während des Radrennes kleine Grüppchen, die sich durch – eigentlich verbotenes – Windschatten fahren Körner für den Halbmarathon sparen. Daher hofft der Mudauer Sportler auf eine gute Radgruppe. Allerdings will Christian Trunk nicht auf die Gegner schauen, sondern seinen Körper während des Rennens genau beobachten um das bestmögliche Ergebnis aus sich heraus zu holen.

Im Anschluss an die Weltmeisterschaft stehen zwei Tage Regeneration auf dem Programm, bevor es dann ins schweizerische Davos geht. Dort möchte Christian Trunk dann die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2020 sichern, um anschließend eine stressfreie Trainingszeit zu genießen.

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