Riesiges Interesse an Bioenergietonne

(Foto: pm)
Neckar-OdenwDas Interesse an der Bioenergietonne ist riesig, so die KWiN. Die Bestellungen laufen aktuell auf „Hochtouren“, bisher wurden über 7.000 Bioenergietonnen in Auftrag gegeben. Dem entsprechend liefen die Telefone in Buchen, Mosbach und beim externen Dienstleister in Kerpen heiß. Die ersten Arbeitsstunden am Dienstag nach Dreikönig war der größte Ansturm, zeitweise brach sogar die Telefonanlage buchstäblich zusammen.

„Dies tut uns leid“, so KWiN-Vorstand Dr. Mathias Ginter, „aber eine solche Menge an Telefonaten war weder personell noch technisch abzufangen“. Die Anzahl der Telefonanfragen seien auch zum Wochenende hin auf einem sehr hohen Niveau, die zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Telefonen seien voll ausgelastet. Wer die telefonische Anfrage vermeiden möchte, kann das online-Angebot (www.awn-online.de/bioenergietonne) und die Informationen auf dem Flyer nutzen.

„Bioabfälle gehören in die Bioenergietonne – machen Sie mit!“, so die Überschrift der rund 45.000 Informationsflyer, die von der KWiN Ende letzten Jahres an alle Haushalte im Neckar-Odenwald-Kreis verschickt wurden. Im Rahmen des Kreislaufwirtschaftskonzeptes 2020 wird der Landkreis flächendeckend mit Bioenergietonnen (BET) ausgestattet. Dabei kann jeder Haushalt zunächst selbst entscheiden, ob er eine solche bestellt oder nicht. So kann bei Eigenkompostierung auf eine solche verzichtet werde.

Viele Haushalte benutzen die Bioenergietonne auch im Rahmen einer Müllgemeinschaft. An der Abfallgebühr indes macht dies nichts aus: Die Bioenergietonne ist Bestandteil der Grundgebühr und somit „ohne Mehrpreis“ zu haben. „Aus hochwertigem und sauber getrenntem Bioabfall“, so der Bereichsleiter Abfallwirtschaft Thomas Gambke, „entstehen Strom, Wärme und hochwertiger Kompost“.

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