“Transversale-Aus belastet Lebensqualität dauerhaft“

Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

Bürgermeister Thomas Ludwig, hier bei einem Corona-Konzert, blickt auf das Pandemiejahr 2020 zurück. (Foto: Liane Merkle)

Mit Fotogalerie: Neujahrsrückblick von Seckachs Bürgermeister Thomas Ludwig – Corona-Pandemie mobilisiert Zivilgesellschaft der Baulandgemeinde

Seckach.  (lm) „Die Aufgaben als Ortspolizeibehörde und die coronagerechte Organisation des inneren Dienstbetriebes stellte und stellt die Gemeindeverwaltung vor außergewöhnliche Herausforderungen und Belastungen wie in Fragen der verschiedenen Notbetreuungen und des Hallenbadbetriebes.

Viele öffentliche Einrichtungen mussten über Monate hinweg geschlossen werden und das Vereinsleben kam zum Erliegen“, so Bürgermeister Thomas Ludwig im Rahmen eines kommunalpolitischen Rück- und Ausblicks anstelle des sonst traditionell üblichen Neujahrsempfangs.

Besonders hob das Gemeindeoberhaupt die Aspekte des Zusammenhaltens, des Gemeinsinns und des Pflichtbewusstseins hervor denn viele laufende Projekte und dringend anstehende Aufgaben gelte es zu bewältigen. Seckach sei strukturell gut aufgestellt, besitze einen anerkannt hohen Freizeitwert und befinde sich verkehrsgeografisch in einer hervorragenden Lage.

Rückblickend bedauerte Ludwig den Beschluss des Kreistages, die Planungen für den Bau der Kreisstraße Eberstadt-Adelsheim aufgrund der exorbitant gestiegenen Kosten von anfänglich rd. 14 Mio. Euro in der Planung auf aktuell 54 Mio. Euro einzustellen (NZ berichtete). „Das seit der Eröffnung des Eckenbergtunnels vor drei Jahren deutlich gewachsene Verkehrsaufkommen im Seckachtal wird die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit in den Ortsdurchfahrten von Seckach, Zimmern und den anderen Ortschaften dauerhaft einschränken bzw. belasten“.

Für überschaubare 1,4 Mio. Euro konnte der zweite Bauabschnitt der Neukonzeption im Bereich der Wasserversorgung abgeschlossen werden und da man seitens der Verwaltung und des Gemeinderates auch weiterhin ein Augenmerk auf eine optimale Wasserversorgung legen werde, sei der dritte Bauabschnitt bereits in Planung.

Weiter erinnerte der Bürgermeister an den Bau der neuen Aussegnungshalle in Zimmern, den Info-Point als Milchhäusleersatz in Großeicholzheim und an die in der Planung befindliche 1,5 Mio.-Investition für die Sanierung der Eicholzheimer Straße im Ortsteil Seckach. Ein vorrangiges Anliegen der Gemeinde sei die Erschließung der dringend benötigten Wohnbauplätze im Kernort Seckach, wogegen die Schaffung neuer Kinderbetreuungsplätze wegen der auch für Seckach nur sehr schwer zu stemmenden Kosten etwas im Tempo nachhinke.

Fotogalerie – Neujahrsrückblick 2020 Seckach

Mit großen Schritten nähere man sich dagegen dem weiteren Ausbau der Glasfaserverbindungen für ein schnelleres Internet, des Mobilfunkausbaus und damit auch einer zukunftsweisenden Nutzung im Bereich der Schulen, der Industrie und des Handwerks, des Einzelhandels und des privaten Bereichs. Ausblickend auf die Aktivitäten im bereits laufenden Jahr wurden die wichtigsten Tagesordnungspunkte für die Gemeinderatssitzungen vorgestellt wie die Verabschiedung des Haushaltsplanes, Offenlegung des Bebauungsplanes „Steinigäcker-Gänsberg II“, Auftragsvergabe zum Bau der beiden Löschwasserbehälter in Seckach und auf dem Waidachshof, die Errichtung des Solarparks Winterberg und die Verabschiedung der forstwirtschaftlichen Betriebspläne für 2021.

Nicht vergessen seien die im vergangenen Jahr Verstorbenen wie stellvertretend aller Toten Ehrenbürgerin Schwester Gebharda aus Gengenbach, Bürgermeister i.R. Andreas Böer aus Reichenbach, Bürgermeister i.R. Pierangelo Brusa aus Gazzada Schianno, Rektor i.R. Giselher Günzel, ehem. Gemeinderat Hans Philipp sowie aller weiteren Verstorbenen aus Seckach, Großeicholzheim und Zimmern.

Zur besseren Bewältigung der Corona-Krise erinnerte Thomas Ludwig zudem an die Aktivitäten wie z.B. die Einrichtung eines Einkaufsservice und Gassidienstes, die Aktion „Bleibt zu Hause“, die Gemeinschaftsaktion „1.000 Masken für Seckach“, die Steinketten an der Seckachtalschule und am Kindergarten in Großeicholzheim, die Schatzsuche für Familien in Seckach, die Balkonkonzerte des Seckacher Musikvereins und die Advents- und Weihnachtsaktionen der katholischen Kirchengemeinde St. Sebastian u.v.m.

Inständig hoffe man darauf, die wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Festivitäten und öffentlichen Anlässe im neuen Jahr nachholen zu können. Mit dem Slogan „Seckach verbindet“ appellierte der Bürgermeister abschließend an den Zusammenhalt in allen Bereichen des örtlichen und gesellschaftlichen Lebens.

Artikel teilen:

Werbung

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen