„Bürgermeisteramt Haßmersheim kein Sprungbrett“

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(Foto: pm)

Christian Ernst will Rathauschef in Haßmersheim werden

Haßmersheim. (pm) Zeitgleich mit der Bundestagswahl wählt die Gemeinde Haßmersheim am 26. September 2021 ein neues Gemeindeoberhaupt. Der seitherige Rathauschef Michael Salomo wechselt als Oberbürgermeister nach Heidenheim (NZ berichtete). Als Bewerber hat nun der parteilose Christian Ernst seinen Hut in den Ring geworfen. „Gerne bewerbe ich mich um die Nachfolge von Michael Salomo. In der Region geboren und aufgewachsen, fühle ich mich mit Land und Leuten eng verbunden. Seit 14 Jahren in Rathäusern tätig, mittlerweile im Rang eines Gemeindeoberamtsrats, sehe ich mich für das Bürgermeisteramt gerüstet“, begründet der Bewerber seine Kandidatur in der Gemeinde am Neckar.

Derzeit leitet Ernst in der Gemeindeverwaltung von Eschelbronn (Rhein-Neckar-Kreis) das Hauptamt und das Bauamt. In dieser doppelten Verantwortung wird der Bewerber bis zum Ablauf der Bewerberfrist Ende August gefordert sein. Im dann folgenden Urlaub will er mit ganzer Kraft ins Haßmersheimer Wahlgeschehen eingreifen, bitte Christian Ernst um das Verständnis der Bürger.

Die bisherigen Begegnungen seien auffallend herzlich und hilfsbereit gewesen, freut sich der Kandidat. Anstehende öffentliche Veranstaltungen will er in allen drei Haßmersheimer Ortsteilen nutzen, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.

Mit rund 5.000 Einwohnern und drei Ortsteilen sei die Gemeinde Haßmersheim groß genug, um als Bürgermeister etwas bewegen zu können, aber nicht zu groß, damit der persönliche, direkte Draht zu den einzelnen Bürgern nie abreiße, erläutert Ernst seine Bewerbung. Im Falle seine Wahl würde er den Dialog mit der Bürgerschaft hegen und pflegen. Denn die Einwohner einer Kommune wüssten am besten, was vor Ort notwendig sei.

Als Bürgermeister will Christian Ernst die Bevölkerung frühzeitig in grundlegenden Entscheidungsprozesse einbinden, ganz im Sinne einer Politik des Gehörtwerdens, wie sie unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Ländle seit Jahren propagiert wird.

Auch nach seiner Wahl will Christian Ernst parteilos bleiben und ein guter, neutraler und unvoreingenommener Ansprechpartner sein und sein. „Meine politische Unabhängigkeit könnte helfen, am Ratstisch einen denkbar breiten, tragfähigen Konsens herzustellen, über Fraktionsgrenzen hinweg, um mit möglichst vereinten Kräften jene Aufgaben zu schultern, die in Haßmersheim anstehen. Vor allem mit der Erschließung des Wohngebiet Nord III und der Ausweitung der Gewerbeflächen um den Unteren Auweg II hat die Gemeinde Haßmersheim unter Bürgermeister Michael Salomo gewaltige Vorhaben angestoßen, die nun erst einmal umgesetzt und bewältigt werden wollen. Auch finanziell. Dafür braucht es eine leistungsfähige, effizient organisierte Gemeindeverwaltung, mit qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Rathaus, in dem gut und gerne gearbeitet wird, weil das Betriebsklima stimmt. Darauf würde ich allergrößten Wert legen wollen, als kollegialer Vorgesetzter und als teamfähiger Chef, der das Rathaushandwerk seinerseits von der Pike auf erlernt hat und seit geraumer Zeit praktiziert“, erläutert Ernst sein Amtsverständnis.

Aufgewachsen ist der Kandidaten Obrigheim-Asbach. Von 2004 bis 2007 absolvierte er bei der Stadt Eberbach die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Anschließend war er fünf Jahre lang im dortigen Grundbuchamt beschäftigt und bildete mich berufsbegleitend zum Verwaltungsfachwirt fort. Von 2012 bis 2015 studierte Ernst an der Hochschule in Kehl Public Management. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiums für den gehobenen Verwaltungsdienst trat er in die Dienste der Gemeinde Eschelbronn im Rhein-Neckar-Kreis. Seit sechs Jahren leitet er dort das Hauptamt sowie das Bauamt und fungiert als innerdienstlicher Stellvertreter von Bürgermeister Marco Siesing.

Als zweiter Mann im Eschelbronner Rathaus und Leiter zweier Ämter mit jeglichen Aufgaben kommunaler Daseinsvorsorge betraut, bereitete sich Christian Ernst auf sein lange gehegtes Berufsziel vor. „Anders als bei Michael Salomo, der eine steile politische Karriere zu verfolgen scheint, wäre das Haßmersheimer Bürgermeisteramt für mich kein Sprungbrett für noch höhere berufliche Weihen. Im Falle meiner Wahl wollen meine Frau und ich am liebsten für länger von Neckargemünd-Mückenloch, wo wir derzeit wohnen, in die Gemeinde Haßmersheim ziehen, dort Wurzeln schlagen und unsere Familie gründen“, verspricht Christian Ernst den Wählern.

Am Donnerstag, den 05. August, wird Christian Ernst in Begleitung seiner Ehefrau Nadja, um 18:00 Uhr, an der Alten Schule in Hochhauses zu einer kleinen Radtour aufbrechen, die auf dem Neckartal-Radweg über Haßmersheim nach Neckarmühlbach führt. Ernst hofft auf rege Teilnahme und Begegnung sowie den persönlichen Austausch. Ab 19.15 Uhr kann man den Bürgermeister-Kandidat bei Familie Brosell auf der Terrasse des Gasthauses zum Neckartal treffen.

Infos im Internet:

www.christianernst.de

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