125 Jahre Wilhelm Stelz

(Foto: Archiv F. Brenneis)

Würdigung in Donebach fehlt bis heute

Von Franz Brenneis
Donebach.  Der Ehrenbürger von Donebach Hauptlehrer Wilhelm Stelz wäre am heutigen Sonntag, den 25. September, diesen Jahres, 125 Jahre alt geworden. Grund genug, auf dessen Verdienste für Donebach zu schauen.

Stelz wurde am 25. September 1897 geboren. Er ergriff den Beruf des Lehrers. Seine erste Lehrerstelle fand er in Hochhausen bei Tauberbischofsheim. Im Jahr 1923 kam er als junger Hauptlehrer im Alter von 26 Jahren an die Volksschule in Dumbach als seine zweite Lehrerstelle. Zusammen mit Unterlehrer Maier unterrichtete er die Kinder im neuen Schulhaus.

Das große Verdienst von Wilhelm Stelz mit historischer Dimension war sein engagiertes und zielstrebiges Wirken zur Umtaufe von Dumbach zu Donebach.
Dieses Ziel wurde zum Jahreswechsel 1925/1926 Wirklichkeit (NZ berichtete).

Wilhelm Stelz wollte nicht, dass seine Kinder in Dumbach geboren werden, so die Auskünfte seiner Nachkommen. Sein drittes Kind Rudi wurde am 23. Dezember 1925 geboren, wenige Tage vor der offiziellen Umtaufe.

Stelz recherchierte und überzeugte mit seinen Ergebnissen den Gemeinderat und den Bürgerausschuss von Dumbach. Dem Antrag auf Umbenennung wurde vom Staatsministerium in Karlsruhe mit Beschluss vom 06. August 1925 zugestimmt.
Wilhelm Stelz war am Ziel.

Nicht nur bei der Umtaufe hatte Stelz Wesentliches geleistet, auch die Gestaltung des Dorfmittelpunktes geht ebenfalls auf seine Pläne zurück. Im Ortsmittelpunkt war lediglich ein Sandsteintrog vorhanden, aus dem die Rinder und Schweine getränkt wurden.

Der Lehrer entwarf eine Brunnenanlage mit dazugehörigem Umfeld. Diese Pläne wurden von der Gemeinde Donebach verwirklicht. Die Brunnenanlage mit Umfeld ist heute noch vorhanden und gibt dem Ortsmittelpunkt ein sehenswertes und zeitloses Ambiente.

Im Jahre 1933 verließ Hauptlehrer Stelz die Volksschule Donebach nach zehnjähriger, ausgesprochen erfolgreicher Arbeit für Schule und Gemeinde. Sein Weg führte ihn nach Lützelsachsen, wo er bis zu seiner Pensionierung unterrichtete.

Die Donebacher erinnerten sich in der Folgezeit, an das außergewöhnliche Engagement ihres Lehrers Wilhelm Stelz, der dadurch den Ort für seine Bürger zum Positiven verändert hat.

In der Gemeinderatssitzung am 14. April 1933 beschloss der Gemeinderat von Donebach Hauptlehrer Wilhelm Stelz zum Ehrenbürger der Gemeinde zu ernennen. Besiegelt wurde die Ehrenbürgerwürde mit der feierlichen Übergabe der entsprechenden Urkunde.

Am 25. September 2022 wäre Wilhelm Stelz 125 Jahre alt geworden. An Ehrenbürger Wilhelm Stelz soll erinnert werden, als jemand der in Dumbach bzw. Donebach nachhaltige und sehr positive Veränderungen herbeigeführt hat, die heute noch Bestand haben und für Generationen nachwirken.

Leider war es in Donebach (bisher) nicht möglich, den Ehrenbürger Wilhelm Stelz posthum zu ehren. Weder eine Straße, noch ein Platz sind nach ihm benannt.

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