Drittes Feuerwehrfahrzeug beschafft

Unser Bild zeigt die Abteilungswehr Dielbach um Kommandant Marco Stephan (2.v.re.) mit den Seelsorgern Norbert Bienek (5.v.re.) und Gregor Kalla (3.v.re.), sowie Bürgermeister Markus Haas (6.v.re.), Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr (re.) und dem stellvertretenden Ortsvorsteher Alexander Uhrig (4.v.re.) mit dem neuen Fahrzeug. (Foto: Hofherr)

Waldbrunn.  Mit der Fahrzeugweihe durch Norbert Bienek und Gregor Kalla sowie der Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Markus Haas an den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Dielbach, Marco Stephan, im Gerätehaus in Oberdielbach, wurde ein weiterer Baustein der Feuerwehrkonzeption umgesetzt. Es war nach Fahrzeugübergaben in Mülben und in Strümpfelbrunn bereits die dritte Fahrzeugweihe in diesem Jahr.

Auch Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr hatte es sich nicht nehmen lassen, den Feuerwehrkamerad:innen der FFW Dielbach seine persönlichen sowie die Glückwünsche des Landrats Dr. Achim Brötel und des Ersten Landesbeamten Björn-Christian Kleih zu überbringen. Außerdem lobte er die  stete Einsatzbereitschaft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, und hob die psychische und physische Belastung bei Einsätzen hervor.

Damit ist man dem Ziel, in allen Ortsteilen wasserführende Feuerwehrautos zu stationieren, einen großen Schritt näher gekommen.

Gemeinsam mit einem Sachverständigenbüro, den Waldbrunner Feuerwehrkommandanten, dem Gemeinderat sowie der Verwaltung hatte die Winterhauch-Gemeinde eine Feuerwehrkonzeption erarbeitet, bei der laut Bürgermeister Haas auch ein zentrales Feuerwehrhaus geprüft, aber wegen der Hilfsfristen sowie der vorhandenen Ortskenntnisse in den Abteilungen verworfen worden war.

Vielmehr sei man zu dem Schluss, dass alle Abteilungswehren Feuerwehrfahrzeuge mit Wassertanks benötigen, um für den ersten Angriff gewappnet zu sein, sollte der Ernstfall eintreten.

Da sich das Aufgabenspektrum der Feuerwehren in den vergangenen Jahren deutlich erweiterte, muss auch die Ausstattung der Wehren entsprechend angepasst werden. Vor diesem Hintergrund wurde das neue TSF der FFW Dielbach ausgeschrieben und zum Preis von knapp 233.000 Euro beschafft.

Neben Zuschüssen des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 52.000 Euro, durfte sich der Gemeindehaushalt auch über 15.600 Euro vom Neckar-Odenwald-Kreis freuen.

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Abteilungskommandant Marco Stephan (Mitte) begrüßt Bürgermeister Markus Haas (2.v.li.), Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr (li.) sowie die Seelsorger Norbert Bienek (re.) und Gregor Kalla (2.v.re.) im Festzelt vor dem Feuerwehrgerätehaus in Oberdielbach. (Foto: Hofherr)

Das neue Fahrzeug ersetzt laut Abteilungskommandant Marco Stephan ein 35 Jahre altes Feuerwehrauto, das nicht mehr zeitgemäß und ohne Wassertank war. Da neue TSF-W  verfügt über einen Tank mit 750 Liter Wasser, sodass man an einem Brandort gleich einsatzbereit sei. Aufgrund der topografischen Lage und der weiträumigen Verteilung der Ortsteile und Straße sowie Gehöfte im Außenbereich, sei dies enorm wichtig, wusste auch Bürgermeister Haas.

Da das Fahrzeug, das über 203 PS verfügt, neben dem Wassertank auch mit einer Wärmebildkamera und einem Dokumentationsraum ausgestattet ist, lediglich 7,49 Tonnen wiegt, können alle Feuerwehrkamerad:innen eine interne Ausbildung absolvieren, um dann mit dem Feuerwehr-Führerschein zum Einsatzort zu fahren.

Nachdem Norbert Bienek und Gregor Kalla das neue Fahrzeug und die Kamerad:innen der Abteilungswehr Dielbach gesegnet hatten, überbrachte auch der stellvertretende Ortsvorsteher Alexander Uhrig Grüße und dankte den Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

Anschließend durfte das neue Fahrzeug in Augenschein genommen werden, Diese Gelegenheit nahmen auch die stellvertretenden Gesamtkommandanten der FFW Waldbrunn Björn Erb und Richard Helm wahr, um sich einen ersten Eindruck vom neuen Fahrzeug zu verschaffen.

In diversen Übungen wollen die Floriansjünger:innen das TSF-W in den nächsten Wochen besser kennenlernen, um vollständig einsatzbereit zu sein, versprach Abteilungskommandant Marco Stephan, bevor er zur Feier ins Feuerwehrgerätehaus lud.

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