HSG Lauffen-Neipperg – HA Neckarelz 37:23
Brackenheim. Für die HA Neckarelz verlief der Auswärtsspieltag in Brackenheim alles andere als nach Plan. Beim 23:37 gegen die HSG Lauffen-Neipperg blieb die Mannschaft deutlich hinter ihren eigenen Erwartungen zurück und fand zu keinem Zeitpunkt richtig in die Partie.
Früher Rückstand und technische Fehler
Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando. Lauffen-Neipperg agierte mit hohem Tempo, sicherem Passspiel und einer aggressiven Deckung, die den Neckarelzern kaum Raum ließ. Bereits nach wenigen Minuten lag die HAN mit mehreren Toren zurück. Die eigene Offensive kam nur schleppend in Gang – zu viele technische Fehler und unplatzierte Abschlüsse verhinderten, dass man früh Anschluss fand. Auch vom Siebenmeterpunkt fehlte die Sicherheit, sodass einige gute Chancen ungenutzt blieben.
Defensive ohne Zugriff
In der Abwehr hatte Neckarelz große Mühe, die bewegliche Rückraumachse der Gastgeber unter Kontrolle zu bringen. Immer wieder gelang es Lauffen-Neipperg, über schnelle Kreuzbewegungen oder präzise Anspiele an den Kreis zu einfachen Treffern zu kommen. Der Rückstand wuchs bis zur Halbzeitpause auf 19:9 an.
Keine Wende nach dem Seitenwechsel
Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Zwar versuchte die HAN, das Spiel strukturierter aufzubauen und die eigenen Angriffe länger auszuspielen, doch Lauffen-Neipperg blieb die klar tonangebende Mannschaft. Sobald die Gäste kleine Unachtsamkeiten zeigten, nutzte die HSG diese konsequent aus und kam über Tempogegenstöße zu weiteren Toren. Neckarelz fehlten an diesem Abend die Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen.
Blick nach vorn
So war die Partie früh entschieden, und das letzte Drittel diente beiden Teams eher zur Ergebniskorrektur. Während Lauffen-Neipperg konsequent weiterspielte, blieb den Neckarelzern nur Schadensbegrenzung. Mit dem 23:37-Endstand fiel das Ergebnis zwar deutlich aus, spiegelte den Verlauf der Begegnung aber realistisch wider. Die HAN musste erkennen, dass an diesem Tag in keiner Phase genug Zusammenhalt, Tempo und Konzentration vorhanden waren, um einem starken Gegner Paroli zu bieten.
In den kommenden Trainingseinheiten wird es nun darum gehen, die Fehler klar zu analysieren und wieder mehr Stabilität in Abwehr und Angriff zu bringen. Besonders die Zahl der technischen Fehler und die Chancenverwertung stehen dabei im Fokus.
Am kommenden Samstag um 20:00 Uhr bietet sich der HA Neckarelz die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen. Dann empfängt die Mannschaft in der heimischen Pattberghalle die zweite Mannschaft des TSV Weinsberg. Mit der Unterstützung der eigenen Fans soll dort ein deutlich besserer Auftritt gelingen.
Es spielten: Benjamin von Petersdorff, Maximilian Irouschek (beide im Tor), Yannis Schaaf (3), Kevin Weippert (2), Niklas Schneider (6/4), Joel Fischer (2), Robin Jax (4), Robin Liegler (1), Luca Göhl (2), David Jax (2), Patrick Weber (1), Jonathan Bechtold
