Aus 950 Bewerbungen ausgewählt

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(Grafik: pm)

„ELSe“ greift nach bundesweitem Nachbarschaftspreis

Sennfeld. (gk) Das bürgerschaftliche Engagement in Sennfeld sorgt bundesweit für Aufsehen. Wie die nebenan.de Stiftung bekanntgab, gehört das lokale Netzwerk „ELSe – Engagiertes Land Sennfeld“ zu den 80 Nominierten für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2026. Das Projekt setzte sich gegen mehr als 950 Mitbewerber durch.

Entstanden ist ELSe im Jahr 2023 aus einer gemeinsamen Initiative des Turnvereins Sennfeld und des Heimatvereins. Ziel war es, dem spürbaren Wandel im Dorf nicht tatenlos zuzusehen, sondern ehrenamtliche Dorfentwicklung zu betreiben. Eine Befragung per „Dorftasche“ erbrachte 170 Bürgerideen, aus denen neun aktive Arbeitsgruppen hervorgingen.

Heute deckt das Netzwerk ein breites Spektrum ab: Von der Gruppe „Gegen Isolation und Einsamkeit“, die regelmäßige Kartenabende und einen Dorftreff mit einen kostenlosen Fahrradrikscha-Dienst für mobilitätseingeschränkte Personen organisiert, bis hin zu Kultur- und Gemeinschaftsevents wie dem Picknickkonzert und dem Sennfelder Adventszauber. Besonders beeindruckend: Die ehrenamtliche „Schaffergruppe“ sparte der Kommune durch den Umbau des Spielplatzes am Brückengarten Eigenleistungen in Höhe von über 40.000 Euro ein.

„Wir sind jetzt schon sehr stolz darauf, unter den Nominierten zu sein. Den Preis wirklich nach Sennfeld zu holen, wäre natürlich die Kirsche auf der Sahnehaube“, erklärt ELSe-Projektkoordinatorin Dagmar Hufnagel. In den kommenden Wochen entscheiden Fachjurys über die Vergabe der Preise, die mit bis zu 5.000 Euro dotiert sind.

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