Die Vertreter von Pro Natur Kleiner Odenwald peäsentieren sie ihre Sicht auf Windkraft und vermeintliche Risiken (li.). Unser rechtes Bild zeigt (v.li..) Jürgen Graßer, Bürgermeister Stefan Kron, Ulrike Mehlich und Alois Füssl. (Fotos: pm)
Aglasterhausen. (pm) Anlässlich der Kreistagssitzung, informierten Vertreter des Vereins Card
Pro Natur Kleiner Odenwald am Eingang der Sport- und Festhalle Aglasterhausen über mögliche finanzielle Risiken von Windenergieanlagen für Kommunen. Im Mittelpunkt standen die Mitglieder des Kreistags, darunter insbesondere die Bürgermeister.
Die Initiatoren verwiesen auf mögliche Unsicherheiten bei der Rentabilität von Windenergieanlagen, die derzeit stark von staatlichen Förderungen abhänge. Zudem sei unklar, wie lange diese Unterstützung gewährt werde.
Auch die Rücklagen für den späteren Rückbau der Anlagen könnten nach ihrer Einschätzung unzureichend sein. Daraus könne das Risiko entstehen, dass Kosten bei den Kommunen verblieben oder Anlagenreste in der Natur zurückgelassen würden.
Zu den Gästen am Informationsstand gehörten der Aglasterhausener Bürgermeister Stefan Kron, Bürgermeister Mathias Haas (Schwarzach) und Landrat Dr. Achim Brötel. Nach Angaben von Pro Natur Kleiner Odenwald zeigten sich die meisten Gesprächspartner offen für das Thema und kündigten an, die angesprochenen Punkte nochmals zu prüfen.
Ein weiterer Informationsaustausch findet am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr, im Vereinsraum 2 der Sport- und Festhalle Aglasterhausen statt. Interessierte sind willkommen.



