H-O-T will Energiewende einläuten

Bürgermeister und Gemeinderäte der Region für Erneuerbare Energien begeistern

Gemeinsam auf dem Weg zu einer Vorzeigeregion (v.l.n.r.): Bundestagsangeordneter Alois Gerig, H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm und Daniela Rätz, Projektkoordinatorin Bioenergie-Regionen bei der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR). (Foto: privat)

Hohenlohe-Odenwald-Tauber/Berlin. Der Bekanntheitsgrad der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) wird immer größer. Im Januar wurde die Region H-O-T sogar auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Berlin, der Internationalen Grünen Woche, als bundesweite Vorzeigeregion vorgestellt. Und das, obwohl es noch keine zwei Jahre zurück liegt, als der Hohenlohekreis, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Main-Tauber-Kreis gemeinsam als bundesweite Modellregion für Bioenergie ausgezeichnet wurden.

„Besonders stolz sind wir, dass wir in Berlin zeigen konnten, dass unsere Idee von einer klimaschutzbasierenden Wirtschaftsförderung funktioniert“, freut sich H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm. So wurden in der Region H-O-T alleine im vergangenen Jahr bereits rund 15 Millionen Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investiert und dadurch weit über 30.000 Tonnen CO2 zusätzlich eingespart. Die Besucher der Internationalen Grünen Woche hatten die Gelegenheit, sich auf dem Messestand der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe unter anderem über die innovativen Ansätze in der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber zu informieren. Genutzt hatte diese Gelegenheit beispielsweile der hiesige Bundestagsabgeordnete Alois Gerig.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“H-O-T will Energiewende einläuten“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8969″] Die in Berlin präsentierten Erfolge werden aber auch „hier“ immer mehr als Chance begriffen. Seit dem Jahreswechsel können alle 400.000 Einwohner der Region H-O-T mit Ökostrom, der in der Region produziert wird, versorgt werden. „Ein Grund zum Feiern – aber kein Grund zum Ausruhen“, da sind sich die drei H-O-T Landräte Helmut M. Jahn (Hohenlohekreis), Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis) und Reinhard Frank (Main-Tauber-Kreis) einig. Im Februar läuft jetzt eine groß angelegte Informationsoffensive an, die allen 61 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, sowie alle Gemeinderatsfraktionen in der Region H-O-T Informationsmaterial rund um das Thema Erneuerbare Energien zur Verfügung stellt.

Die Informationsoffensive soll zu einem konstruktiven Dialog mit den Amts- und Mandatsträgern der Region führen und gleichzeitig das Bewusstsein für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz schärfen. „Das langfristige Ziel ist die regionale Energiewende“, so die drei Landräte. Für die Informationsoffensive arbeitet die Bioenergie-Region H-O-T mit der Agentur für Erneuerbare Energien zusammen, die von den Bundesministerien für Umwelt und für Landwirtschaft, unterstützt wird.

Das Potential in der Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber für Erneuerbare Energien sei enorm hoch, so H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm. „Ob auf den Feldern des Hohenlohekreises, in den Wäldern des Neckar-Odenwald-Kreises, oder auf den Höhen des Main-Tauber-Kreises, überall in unserer Region haben Kommunen vielfältige Möglichkeiten, Erneuerbare Energien gewinnbringend einzusetzen.“

Das H-O-T Informationsmaterial liefert unter anderem Ideen und Argumente, wie der Umstieg auf erneuerbare Energieträger gemeistert werden kann. Eine ganze Reihe von Kommunen stellt schon heute unter Beweis: Erneuerbare Energien bringen viele Vorteile und neue Perspektiven in die Region. Frische Impulse für den Arbeitsmarkt, lokale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Umweltschutz sind einige davon.

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2 Kommentare

  1. Nur schade, daß die Partei, der die meisten dieser Bürgermeister angehören, die erneuerbaren Energien torpedieren durch die Verlängerung der Atomlaufzeiten. Denn jedes Windrad oder jede Biogasanlage steht in Konkurrenz zu den AKWs.

  2. Die CDU ist voll hinter dem Mond. Die Energiewende ist längst voll im Laufen seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aus 2000 von Rot-Grün. Da färbt sich die CDU schwarz-gelb vor Neid…. und richtet mit der Laufzeit-Verlängerung unübersehbaren Schaden an. So etwas passiert eben bei nächtlichen Geheim-Parties – dann ist es einfach zu duster!

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