Wertheim wird Bildungsregion

Bewilligung des Ministeriums liegt vor

Wertheim. Wertheim wird Bildungsregion. Mit Schreiben vom 23. März an Oberbürgermeister Stefan Mikulicz bestätigt das Kultusministerium die Aufnahme in das Impulsprogramm des Landes. Über den Zeitraum von drei Jahren ist damit die Förderung eines Bildungsnetzwerks gesichert.

Auf Beschluss des Kreistags und des Gemeinderats hat sich die Stadt Wertheim im Dezember 2010 stellvertretend für den Main-Tauber-Kreis  um die Einrichtung einer Bildungsregion beworben. Das Impulsprogramm des Landes unterstützt die engere Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und außerschulischen Partnern durch den systematischen Aufbau von Netzwerken. Gemäß dem Leitmotiv „Kein Kind darf zurück bleiben“ ist das Ziel dieser Vernetzung, die individuelle Bildungsbiografie eines jeden Kindes erfolgreich zu gestalten.

Wertheim hat sich um Aufnahme in das Förderprogramm auch deshalb bemüht, weil mit dem Familiennetzwerk bereits Vernetzungsstrukturen geschaffen sind, in denen das Thema Bildung in vielen Teilaspekten bearbeitet wird. Das Impulsprogramm Bildungsregion soll hier als Verstärker wirken.

Die Bildungsregion Wertheim wird nun sofort ihre Arbeit aufnehmen. Oberbürgermeister Stefan Mikulicz wird zur Auftaktsitzung der Steuerungsgruppe einladen, die nach den Vorgaben des Landes verpflichtend einzuberufen ist. Sowohl die untere (Staatliches Schulamt) wie die obere Schulaufsichtsbehörde (Regierungspräsidium) sind Mitglieder der Steuerungsgruppe. Für Wertheim ist außerdem vorgesehen, Vertretungen des Landkreises, der Wirtschaft, der Schulen und der Kirchen in die Steuerungsgruppe zu berufen. Den Vorsitz übernimmt OB Mikulicz.

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