Berufsbegleitend zum Master

Unser Bild zeigt von links: Prof. Dr. Zupancic (Präsident der GGS), Dr. Erhard Klotz (Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung), Prof. Dr. Jörn Redler (Wissenschaftlicher Leiter Master in Busienss Management – Marketing, DHBW Mosbach), Prof. Dr. Dirk Saller (Rektor der DHBW Mosbach), Prof. Dr. Tomás Bayón (Academic Dean der GGS), Dr. Jochen Becker (Wissenschaftlicher Leiter Master in Business Management – Marketing (DHBW Mosbach). (Foto: privat)

DHBW Mosbach und GGS starten zum Wintersemester mit berufsbegleitendem Master

Mosbach. (pm) Im Wintersemester 2012/13 startet das erste berufsintegrierende und berufsbegleitende Masterprogramm an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach in Kooperation mit der German Graduate School of Management and Law (GGS). Heute unterzeichneten die Vertreter beider Hochschulen einen Kooperationsvertrag für das neue Studienangebot „Master in Business Management – Marketing“. Das Masterprogramm soll Nachwuchskräfte für anspruchsvolle Marketing- und Managementfunktionen qualifizieren.


Der viersemestrige Masterstudiengang „Master in Business Management – Marketing“ ist am dualen Studienkonzept der DHBW orientiert und zeichnet sich durch einen hohen Anwendungsbezug aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Masterangeboten findet das Studium berufsintegriert und berufsbegleitend statt und setzt eine mindestens einjährige Berufserfahrung voraus. Für die Studierenden ergeben sich daraus mehrere Vorteile: Sie bleiben während des Masterstudiums finanziell unabhängig, können karriererelevante Kompetenzen weiterentwickeln und ihre akademische Laufbahn fortsetzen. „Auch die Unternehmen, in welchen die Studierenden beschäftigt sind, profitieren in mehrfacher Hinsicht: Sie können ihre Spitzenkräfte gezielt und bedarfsorientiert weiterqualifizieren, ohne auf die Leistung ihrer Mitarbeiter während des Studiums verzichten zu müssen“, so Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßt die Kooperation einer staatlichen und einer privaten – staatlich anerkannten – Hochschule. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung der Region als Bildungs- und Wissenschaftsstandort: „Das gemeinsame Masterprogramm ist ein weiterer Baustein, um dem steigenden Studienplatz- und Weiterbildungsbedarf in Baden-Württemberg zu begegnen. Ich wünsche den künftigen Studierenden und Lehrenden viel Erfolg“.

Prof. Dirk Zupancic, Präsident  der GGS, freut sich, dass im gemeinsamen Masterprogramm den Studierenden „das Beste von beiden Hochschulen“ zu Gute kommt. „Die GGS verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich berufsbegleitender Master, die DHBW Mosbach ist Experte für das duale Prinzip. Gemeinsam bieten wir ein  einzigartiges Studienangebot“, ergänzt Prof. Tomás Bayón, Academic Dean der GGS. Ein besonderes Plus: Die Studierenden können die  hochkarätigen Veranstaltungsangebote beider Hochschulen nutzen. Studiert wird künftig an allen Campus der beiden Hochschulen, d.h. in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim. Da die Studierenden gleichzeitig Beschäftigte in einem Unternehmen sind, finden die Präsenzvorlesungen vorwiegend am Wochenende und als Blockseminar statt.


„Der Studiengang erweitert, vertieft und systematisiert die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Managementfähigkeiten der Studierenden und versetzt sie in die Lage, mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Theoriekenntnisse komplexe Marketingproblemstellungen im beruflichen Alltag zu lösen“, erklären die beiden wissenschaftlichen Leiter des Masterprogramms Prof. Dr. Jörn Redler (DHBW Mosbach) und Dr. Jochen Becker (GGS) das Curriculum. Wertvoll sei zudem, dass die Studieninhalte branchenübergreifend angelegt sind, so dass die Studierenden auch die Probleme anderer Wirtschaftszweige kennen und verstehen lernen. Zudem werden Aufgabenstellungen der eigenen Tätigkeit in den Vorlesungen und wissenschaftlichen Arbeiten thematisiert, so dass die Synergien zwischen Beruf und Studium unmittelbar genutzt werden können.

Das Masterprogramm ist kostenpflichtig, über Stipendienprogramme können die Studierenden jedoch bis zu zwei Drittel der Programmkosten erstattet bekommen. Möglich macht dies die Dieter Schwarz Stiftung, die besonders gute Bachelorabsolventinnen und -absolventen finanziell unterstützt. „Wir möchten damit junge, leistungsbereite Menschen dabei unterstützen, ihre akademische Laufbahn fortzusetzen und sich im beruflichen Fachgebiet weiter zu qualifizieren“, so der Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung Dr. Erhard Klotz.

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