Letzter Tanz in der Caribic

Junger Mann überreicht älterem Paar Geschenke auf einer Bühne.
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Unser Bild zeigt „The President of Help“ Tillo Jaufmann als DJ, Sandro Frank von Help und das Ehepaar Birgitta und RIchard Seibold. (Foto: privat)

Zwei Abende voller Musik und Erinnerungen – Erlös für den guten Zweck

Schlierstadt. (tm) Noch einmal wurde am vergangenen Wochenende in der Caribic gefeiert. Mit dem Revival der Kultdisco Caribic am 17. und 18. Oktober ist in Schlierstadt ein besonderes Kapitel regionaler Disco-Geschichte zu Ende gegangen. Zwei Abende lang stand die Caribic ganz im Zeichen von Musik und Begegnungen.

Für viele Besucher war die Veranstaltung eine emotionale Reise zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Damals war die Caribic für zahlreiche Menschen aus Schlierstadt, Osterburken und der gesamten Umgebung weit mehr als eine Diskothek. Sie war ein Treffpunkt für Freundschaften, erste große Nächte auf der Tanzfläche und unzählige gemeinsame Erlebnisse. Mit dem Revival bot sich nun ein letztes Mal die Gelegenheit, diese Erinnerungen aufleben zu lassen und die besondere Atmosphäre von damals zu genießen.

Revival der Caribic dank Unterstützung der Inhaberfamilie

Menschenmenge feiert in einem beleuchteten Club mit Diskokugel.

(Foto: privat)

Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Inhaberfamilie Birgitta und Richard Seibold, die das Gebäude kostenlos zur Verfügung stellte. Veranstalter des letzten Revivals war das Team des Vereins „Help! – Sommermärchen“.

Musikalisch knüpfte das Revival an die Geschichte der Caribic an. Klänge aus den vergangenen Jahrzehnten, bekannte Hits und die unverwechselbare Disco-Atmosphäre weckten Erinnerungen und machten die Tanzfläche erneut zum Mittelpunkt des Geschehens.

Dabei trafen unterschiedliche Generationen aufeinander. Ehemalige Stammgäste feierten mit langjährigen Wegbegleitern, während auch jüngere Besucher die besondere Stimmung der Kultdisco kennenlernen konnten.

Dass die Caribic bis heute einen festen Platz in den Herzen vieler Menschen hat, zeigte sich nicht zuletzt am großen Interesse im Vorfeld. Der Kartenvorverkauf stieß auf eine erfreuliche Resonanz. Die Veranstaltung war als besonderer Abschied angekündigt worden, und viele wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, noch einmal Teil dieser Geschichte zu sein.

Caribic-Revival unterstützt soziale Projekte

Neben der Musik stand vor allem das soziale Engagement im Mittelpunkt. Die Erlöse des letzten Caribic-Wochenendes sollen der gemeinnützigen Arbeit zugutekommen. Der Verein „Help! – Sommermärchen“ engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unterstützt unterschiedliche soziale Projekte. Zu den bisherigen Aktivitäten zählen unter anderem Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche sowie die Unterstützung internationaler Projekte.

Bereits zum achten Mal fand das Festival in der Caribic statt. Insgesamt spielte es rund 100.000 Euro für den guten Zweck ein.

„Ein solches Wochenende ist nur durch das Engagement zahlreicher Menschen möglich. Neben der Inhaberfamilie Seibold und den Organisatoren waren viele ehrenamtliche Helfer, Unterstützer und Beteiligte im Einsatz. Sie sorgten dafür, dass die Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt werden konnte und die Gäste die beiden Abende in besonderer Atmosphäre erleben durften. Es waren zwei tolle letzte Abende in der Caribic“, fassen Tillo Jauffmann und Sandro Frank vom Help-Verein zusammen.

Kultdisco Caribic bleibt in Erinnerung

Mit dem Veranstaltungswochenende geht die Geschichte der Kultdisco Caribic zwar zu Ende, ihre Erinnerungen bleiben jedoch lebendig. Die vielen Begegnungen, die Musik und das gemeinsame Feiern haben noch einmal gezeigt, welche Bedeutung dieser Ort für die Region hatte.

„Die Caribic war ein Aushängeschild für Schlierstadt und hat unseren Ort über den Landkreis hinaus bekannt gemacht. Es war nicht selbstverständlich, dass in den vergangenen Jahren die Veranstaltungen für den guten Zweck nochmals ermöglicht wurden. Viele werden sich noch lange und gerne an die Caribic zurückerinnern“, so Ortsvorsteher Tobias Münch.

Wie es mit dem Gebäude weitergeht, bleibt die Entscheidung der Eigentümer.

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