Neue generalistische Pflegeausbildung

Symbolbild

Beruf soll attraktiver werden – CDU-Anfrage zur Organisation im Landkreis – Kreisaltersheim Hüffenhardt vor 60 Jahren gegründet

 
(ne) Mit dem im letzten Jahr in Kraft getretenen Pflegeberufegesetz werden ab 2020 die bisher getrennten Ausbildungen in der Kranken- und Kinderkrankenpflege einerseits und Altenpflege andererseits zusammengelegt. Über die Auswirkungen auf die schulischen Angebote im Landkreis will die CDU-Kreistagsfraktion in einer Anfrage an die Kreisverwaltung Auskunft erhalten.

Durch das neue Gesetz werden die bisherigen Berufe modernisiert und an die veränderten Anforderungen angepasst. Ziel der Reform ist es, allen Menschen, die sich für den Pflegeberuf interessieren, eine hochwertige und zeitgemäße Ausbildung anzubieten, die den breiten beruflichen Einsatzmöglichkeiten und den Entwicklungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen Rechnung trägt. Durch die Reform werden die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer neuen generalistischen Pflegeausbildung mit einheitlichem Berufsabschluss als „Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt. Dabei wird auch das Schulgeld in der Altenpflege endlich überall abgeschafft – in Zeiten eines sich ankündigenden Pflegenotstands sicher eine richtige Maßnahme, so die CDU-Kreistagsfraktion.
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Antrag der CDU-Kreistagsfraktion: „2020 startet in Deutschland die neue generalistische Pflegeausbildung. Vor dem Hintergrund, dass es derzeit im Neckar-Odenwald-Kreis mehrere Schulträger gibt, die Angebote in diesem Bereich vorhalten (Bildungsinstitut für Gesundheits- und Krankenpflege der Neckar-Odenwald-Kliniken, Augusta-Bender-Schule, Johannes-Diakonie), wird die Verwaltung gebeten, im zuständigen Ausschuss über den Stand der Überlegungen zur konkreten Umsetzung der künftigen Regelung vor Ort zu berichten“.

Weiter hat Kreisrat Karl Heinz Neser die Geschäftsführung der Neckar-Odenwald-Kliniken darauf aufmerksam gemacht, dass „in diesen Tagen“ das ehem. Kreisaltersheim (heute Wohn- und Pflegezentrum) Hüffenhardt vor 60 Jahren seiner Bestimmung übergeben wurde. Er gehe davon aus, dass daran im Laufe des Jahres noch gebührend daran erinnert wird. Heimatkundler Neser war diese Woche bei einer Zeitungsrecherche zufällig auf einen Bericht über die Einweihungsfeierlichkeiten gestoßen.
 

© www.NOKZEIT.de


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