Elternbriefe halten die Polizei auf Trab

(Symbolbild)

Heilbronn.  (ots) Der Elternbrief eines Kindergartens an die Mütter und Väter der sich dort aufhaltenden
Kindern, sorgt seit Beginn der Woche für großes Interesse in den sozialen Medien. Die Polizei ist den darin enthaltenen und aus mehreren Ortschaften stammenden Behauptungen nachgegangen.

Mitte Oktober soll nach unseren bisherigen Ermittlungen ein elfjähriges Mädchen in Schwabbach, aus einem silbernen Auto heraus, angesprochen worden sein. Laut Auskunft der Mutter, fragte der Unbekannte nach dem Weg zum Marktplatz und nach einem Restaurant. Er soll das Mädchen auch nach dem Wohnort gefragt haben. Eine
strafbare Handlung hierbei wurde nicht festgestellt.

Anfang November soll ein Mädchen in Pfedelbach aus einem schwarzen Auto mit vermutlich Münchener Kennzeichen heraus angesprochen und nach dem Weg zum Zirkus gefragt worden sein. Auch hier konnte kein vorwerfbares Verhalten festgestellt werden. Um den Vorfall zu verifizieren wurde mit der Mutter des Mädchens Kontakt aufgenommen, sie bestätigte den Fall, wie geschildert, der Polizei.

Im Kindergarten in Bretzfeld soll ein schwarzes Auto am Gebäude gehalten haben. Zwei oder vier Männer sollen die Kinder angesprochen haben. Was gesprochen wurde, konnten die Kinder nicht wiedergeben.

Für die Polizei ist es wichtig von Fällen informiert zu werden, wo der Verdacht
besteht, dass Kinder, über das Normalmaß hinaus, von Fremden angesprochen werden. Nur so hat die Polizei die Möglichkeit, Hinweise nachzugehen und ggf. die Ermittlungen aufzunehmen.

Die Polizei rät grundsätzlich dazu, dass man seinen Kindern, für den Fall, dass sie angesprochen werden, Verhaltensweisen mit auf den Weg gibt. Die Polizei bittet aber auch darum, vor der Verbreitung von Warnmeldungen an Andere, zunächst die örtliche Polizeidienststelle über den Vorfall zu informieren.

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