Wucherpreise für Desinfektionsmittel

(Symbolbild – Kreuz und Quer/Pixabay)

Keine Unterstützung des Gesundheitswesens

Mosbach.  Von den Problemen einer Zahnarztpraxis im Zusammenhang mit dem Corona-Virus berichtet heute eine Mitarbeiterin.

Die aktuelle Situation ist für die Mosbacher Praxis „leider sehr schwer“. Die persönliche Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel seien seit Wochen nicht mehr lieferbar. Nun haben man nach längerer Lieferzeit endlich eine Bestellung von Flächendesinfektionsmittel bekommen, lässt sie die NOKZEIT-Redaktion wissen.

Doch wurde die Freude darüber massiv getrübt, musste man doch mehr als eine Verdoppelung der Kosten und damit eine Preissteigerung von über 100 Prozent hinnehmen. Vor vier Wochen kostete das das Mittel je Kanister 45 Euro, in den Zeiten der Corona-Krise musste die Praxis 110 Euro aufbringen

Die von den Verantwortlichen versprochene Unterstützung des Gesundheitswesen sehe anders aus, so das empörte Fazit aller Praxismitarbeiter.

Anmerkung: Namen der Praxis und der Mitarbeiterin sind der Redaktion bekannt. 

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1 Kommentar

  1. Hey also ich habe geglaubt das nach einer Woche die durchgedrehten Hamsterkäufer ihren bedarf gedeckt haben und es allmählich wieder „normal“ wird, das war ein Irrtum, also ein Psychologe kann dies sicherlich erklären. Die Geschäfte bleiben doch offen. Ich verstehe das nicht. Na ja es ist zwar seltsam aber für mich nicht belastend, SWR3 hat auf seiner Internet Seite einen Rechner gestellt dort kann man ausrechnen wie lange das vorhandene WC Papier noch reicht! Das ist sehr lustig. Mit einem ernsten Hintergrund, auch ohne Rechner wusste ich das mir die alltäglichen dinge des Lebens nicht ausgehen bis
    nach der akuten Krise. Na gut kauf ich halt kein abgepacktes billig Brot mehr -wenn es keins gibt- sondern frisches. Gruß Peter Ertl

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