Kinderbetreuung ausweiten, Familien entlasten

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(Foto: pm)

Notbetreuung für Alleinerziehende öffnen

Berlin.  (pm) Die Grünen im Bundestag fordern eine stärkere Unterstützung von Kindern in der Corona-Krise. „Neben einem Corona-Elterngeld für Eltern, die wegen der Kinderbetreuung ihre Arbeit reduzieren und Einkommenseinbußen in Kauf nehmen müssen, schlagen wir eine kluge Mischung aus Ausweitung der Betreuungsmöglichkeiten und einer deutlichen Entlastung der Familien vor“, erklärte die grüne Bundestagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel.

„Die Betreuung der Kinder zuhause bringt eine deutlich höhere Belastung der Eltern mit sich – das gilt für Elternpaare und noch mehr gilt das für Alleinerziehende“, sagte die Abgeordnete des Wahlkreises Odenwald-Tauber. „Deshalb sollte die Notbetreuung bundesweit für Alleinerziehende geöffnet werden, unabhängig von der Erwerbstätigkeit. Homeoffice ist keine Betreuungsoption, sondern eine Doppelbelastung. Und diese kann zur Überlastung werden, die für Eltern und Kinder gleichermaßen gefährlich werden kann.“
Schneidewind-Hartnagel wies darauf hin, dass die Grünen im Bundestag darauf dringen, Eltern das Recht einzuräumen, die Betreuung auch in kleinem Rahmen gemeinsam mit anderen Eltern zu organisieren.

„Wir haben besonders die benachteiligten Familien im Blick“, erklärte Schneidewind-Hartnagel weiter. So müsse sichergestellt sein, dass kein Kind vom digitalen Lernen ausgeschlossen sei. Kinder, die Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen wie die Kostenübernahme für Schulessen haben, sollen 60 Euro im Monat mehr bekommen.

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