Neckar-Odenwald-Kreis ist großer Gewinner

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Die sanierungsbedürftige L 515 zwischen Merchingen und Ballenberg. (Foto: pm)

Landrat Dr. Achim Brötel ist zufrieden mit Maßnahmenplan für Landesstraßen

Mosbach.  (pm) „Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, kommentiert Landrat Dr. Achim Brötel die jetzt in Stuttgart von Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellte Evaluierung des Maßnahmenplans Landesstraßen. Der Neckar-Odenwald-Kreis hatte sich in der Vergangenheit immer wieder dafür stark gemacht, diese Evaluierung zeitlich vorzuziehen. Das Ergebnis könne sich jetzt wahrlich sehen lassen, freut man sich im Landschaftsamt in Mosbach.

Von landesweit gerade einmal 17 Ausbauprojekten, die neu in den Maßnahmenplan aufgenommen wurden, kommen allein sechs aus dem Neckar-Odenwald-Kreis. Das sind die L 515 zwischen Merchingen und Ballenberg, die L 520 zwischen Großeicholzheim und Waldhausen, die L 527 zwischen Neckargerach und Reichenbuch, die L 582 zwischen Osterburken und Bofsheim, die L 615 zwischen Dallau und Muckental und die L 633 zwischen Neckarkatzenbach und Guttenbach. Die einzelnen Ausbaumaßnahmen dienen der Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere auch im Begegnungsverkehr mit Bussen, sowie darüber hinaus zumindest teilweise auch der Entschärfung von Unfallschwerpunkten.

Für Landrat Dr. Brötel ist dieses sehr erfreuliche Ergebnis vor allem das Resultat der hervorragenden Vorarbeit, aber auch des ausgezeichneten Zusammenwirkens zwischen der Bauabteilung Buchen des Regierungspräsidiums und dem Fachdienst Straßen des Landratsamtes. Darüber hinaus hätten sich auch die Städte und Gemeinden, sowie zahlreiche Bürger immer wieder vor Ort für den Ausbau ihrer Landesstraßen stark gemacht. All das zusammengenommen habe jetzt offensichtlich Wirkung gezeigt. Dafür gelte deshalb allen beteiligten Stellen und Personen ein herzliches Dankeschön. „Dass wir viele gute Argumente haben, wussten wir schon immer. Jetzt ist es aber tatsächlich gelungen, diese Argumente auch dort zu verankern, wo letztlich die Ausbauentscheidungen für Landesstraßen getroffen werden“.

Dass der Neckar-Odenwald-Kreis so stark wie kein anderer Landkreis mit neuen Ausbauprojekten bedacht wurde, sei aber sicher auch dem Straßengipfel im Landratsamt in Mosbach geschuldet, bei dem man am 03. Mai 2019 gezielt den Finger in die Wunde des Landesstraßenbaus gelegt habe (NZ berichtete). Offenbar habe das auch Minister Hermann nicht unbeeindruckt gelassen.

Mit der Aufnahme in den Maßnahmenplan Landesstraßen seien die jetzt „beförderten“ Projekte aber natürlich noch nicht automatisch gebaut. Für die Realisierung sei vielmehr ein Zeithorizont bis 2035 vorgesehen. Schon 2025 soll allerdings erneut eine Evaluierung erfolgen. Es gelte deshalb jetzt unbedingt dranzubleiben und in allen sechs Einzelfällen auf eine zeitnahe Realisierung zu drängen. Der erste Aufschlag sei aber auf jeden Fall schon einmal geglückt.

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