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(Foto: pm)

Eisenbahnstraße erfolgreich saniert

Lauda-Königshofen. (pm) Die Stadt Lauda-Königshofen führt im Rahmen des Landessanierungsprogramms eine städtebauliche Erneuerungsmaßnahme im Gebiet „Eisenbahnvorstadt/Hexenstock“ (Königshofen) durch. Nun wurde als Bestandteil davon die Sanierung der Eisenbahnstraße abgeschlossen.

Der sehr schlechte Zustand des Areals „Hexenstock“ in Königshofen und insbesondere der Eisenbahnstraße mit ihrem maroden Fahrbahnbelag und den schadhaften Kanälen machten die Erneuerung unbedingt erforderlich. Insbesondere da der beliebte FünfSterne-Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ durch die Eisenbahnstraße führt, wurde eine Neugestaltung des bislang recht tristen Gebiets als wichtig angesehen. Nach intensiver Planung durch das Büro Fernkorn + Klug aus Bad Mergentheim unter der Leitung des Tiefbauamts der Stadt Lauda-Königshofen fand im November 2019 schließlich der Spatenstich mit zahlreichen Projektbeteiligten statt.

Nun ist es endlich so weit: Als letzte Maßnahme wurde am vergangenen Mittwoch die Asphaltschicht auf dem letzten Bauabschnitt der rund 600 Meter langen Eisenbahnstraße aufgebracht. Damit ist das Projekt, das die beauftragte Baufirma Konrad Bau mit realisiert hat, erfolgreich abgeschlossen und die Eisenbahnstraße ist vollständig neu saniert.

Neue Straßenlampen mit umwelteffizienter LED-Technik sorgen jetzt für ein helles und modernes Ambiente, außerdem wertet die fußgängerzonenähnliche Gestaltung das Erscheinungsbild entscheidend auf. Die Sitzecke mit Brunnen steigert die Aufenthaltsqualität und lädt zu einer Rast ein. Als Nächstes wird der städtische Bauhof die Grünflächen mit Bäumen und insektenfreundlichen Blumen bepflanzen. Man darf sich schon jetzt auf ein farbenfroh blühendes Frühjahr freuen.

Das neue Verkehrskonzept sieht vor, dass auf Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen bewusst verzichtet wird. Der öffentliche Straßenraum wird lebenswerter, sicherer und der Verkehrsfluss beruhigt. Durch eine Umnutzung des ehemaligen Lagerhauses und eine mögliche Restauration des Bahnhofs sowie des ehemaligen Güterschuppens könne das Gebiet zu einem attraktiven Leuchtturmareal werden.

Die Gesamtkosten für den Bau von Straßen, Kanälen, Wasserleitungen, Beleuchtung und Glasfasern belaufen sich auf rund 3,35 Millionen Euro. Das aufwendige Stadtentwicklungsprojekt wird mit rund 700.000 Euro vom Land Baden-Württemberg aus Mitteln des Landessanierungsprogramms gefördert.

2021 wird die bauliche Planung weiterer Abschnitte im genannten Sanierungsgebiet fortgeführt. Voraussichtlich für 2022 ist dann die Neugestaltung der Bereiche Hexenstock, Am Taubersteg und Am Lagerhaus geplant.

Die provisorisch eingerichtete Umleitung des Radwegs ist mittlerweile aufgehoben, sodass für eine gute und sichere Fahrt gesorgt ist.

(Foto: pm)

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