Von Regionalzug gestreift

(Symbolbild)
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Wittighausen.   (ots) Zu einem polizeilichen Fahndungseinsatz nach einem mutmaßlich verletzten Mann ist es am gestrigen Montagnachmittag am Bahnhof Wittighausen gekommen. Nach derzeitigen Informationen erkannte der Lokführer eines durchfahrenden Regionalzuges Richtung Würzburg gegen 16:15 Uhr offenbar einen bislang unbekannten Mann, der kurz nach dem Bahnhof unerlaubt versucht haben soll, die Gleise zu überqueren.

Trotz einer eingeleiteten Schnellbremsung konnte der Bahnmitarbeiter eine Kollision wohl nicht mehr verhindern und touchierte offenbar den Gleisüberschreiter, welcher unmittelbar nach dem mutmaßlichen Zusammenprall mit dem Triebfahrzeug weiter in Richtung der Sportanlagen gegangen sein soll. Alarmierte Streifen der Bundespolizeiinspektion Würzburg, des Bundespolizeireviers Heilbronn sowie des Polizeireviers Tauberbischofsheim fahndeten daraufhin, unter anderem mit Hilfe von Diensthunden, erfolglos nach dem mutmaßlich verletzten Mann.

Die Insassen der Regionalbahn blieben nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971318882600 zu melden.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Halt (Der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt bis zu 1.000 Meter). Bahngleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen, wie z.B. Über- oder Unterführungen, überquert werden.

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