Bauliche Entwicklung in den Ortsteilen

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(Symbolbild – Hofherr)

Limbach braucht mehr Handlungsspielraum – Bebauungsplan Starkenwiesen aufgestellt

Limbach. (pm) Die Änderung des einheitlichen Regionalplanes Rhein-Neckar zu den Kapiteln 1.4 „Wohnbauflächen“ und 1.5 „Gewerbliche Bauflächen“ und die damit verbundene Anhörung im Zuge der ersten Offenlegung stand auch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Limbach erneut auf der Tagesordnung.

Nach einem Abstimmungsgespräch mit dem Regionalverband Ende Juni kam es zu einer Reduktion der zunächst für eine Entwicklung gewünschten Flächen, über die Bürgermeister Thorsten Weber die Anwesenden informierte. Melanie Steiner vom Ingenieurbüro IFK aus Mosbach erläuterte die Entwicklungsflächen der sieben Ortsteile und zeigte die dort aktuell herrschenden Restriktionen.

Mit der Stellungnahme möchte die Gemeinde Limbach eine Zurücknahme der Restriktionsflächen und somit eine mögliche, künftige bauliche Weiterentwicklung in allen Ortsteilen erreichen. Die Gesamtgröße der ausgewiesenen Flächen liegt zwar weiter über dem errechneten Bedarf der Gemeinde.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass ein über Kennzahlen errechneter Wohnbauflächenbedarf nicht eins zu eins im Regionalplan abzubilden ist. Wir brauchen eindeutig mehr Handlungsspielraum, um auch reagieren zu können, wenn wir bei der Entwicklung einer Fläche, gerade beim Grunderwerb, nicht weiterkommen, ohne dann gleich wieder Restriktionen zu unterliegen“, so Bürgermeister Weber.

Auch Entwicklungskorridore um die Ortsteile, wie vom Landkreis vorgeschlagen, hielt er für eine gute Lösung, die den notwendigen Spielraum für Entwicklungen offenlässt. Die mit der Sitzungsunterlage allen zugegangene Stellungnahme wurde einstimmig vom Gemeinderat beschlossen.

Als nächstes stand die Neuaufstellung des Bebauungsplans Starkenwiesen im Ortsteil Laudenberg an. Die Aufstellung erfolgte im beschleunigten Verfahren nach §13b BauGB und war notwendig, um die örtliche Nachfrage nach Wohnbauland im Ortsteil Laudenberg zu decken. Der Aufstellungsbeschluss erfolgte bereits in der Demzember-Sitzung 2019.

Das Bebauungsplankonzept wurde von Melanie Steiner vorgestellt und vom Gemeinderat einstimmig so beschlossen. Im Anschluss stellte Melanie Steiner die Neuaufstellung der Einbeziehungssatzung „Klosterstraße“ im Ortsteil Balsbach gemäß §34 BauGB im vereinfachten Verfahren nach §13 BauGB vor, die ebenfalls einstimmig vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Der Gemeinde gelang es hier, ein Grundstück zu erwerben, das für die Flächenentwicklung bisher als Sperrgrundstück direkt an der Straße lag. „Damit und mit der Verkaufsbereitschaft der beiden anderen Grundstückseigentümer können wir nun weitere vier Bauplätze in gemeindlichem Eigentum erschließen, für die es ebenfalls bereits Interessenten gibt“, erklärte Weber.

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