(Foto: pm)
Gerolzahn. (pm) Regen statt Radtour: Die traditionelle Sommertour des Landtagsabgeordneten Peter Hauk, die in diesem Jahr durch die Ortschaften auf der Walldürner Höhe führen sollte, musste erstmals wetterbedingt ausfallen. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.
Bei Dauerregen konnte der Landtagsabgeordnete am Gottersdorfer See rund 15 Teilnehmer begrüßen, darunter mehrere Ortsvorsteher und Kommunalpolitiker. Seit einigen Jahren lädt der Wahlkreisabgeordnete und frühere Minister in den Sommermonaten zu Radtouren durch die Ortschaften und Gemeinden der Region ein. Dabei geht es ihm vor allem darum, sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Herausforderungen zu informieren und mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Tour wird wegen Dauerregens verlegt
„Nach langer Trockenheit und Dürre endlich der erste Regen. Unsere Tour wird damit zu einem guten Omen für die Land- und Forstwirtschaft“, sagte Hauk mit einem Augenzwinkern bei der Begrüßung der Radlergruppe. Aufgrund des anhaltenden Regens wurde die geplante Tour anschließend kurzerhand auf die überdachte Terrasse des Landgasthofs Linde in Gerolzahn verlegt.
Landespolitik und Projekte vor Ort im Fokus
Dort nutzte Hauk die Gelegenheit, über die aktuelle Landespolitik zu berichten. Die finanzielle Lage sei angespannt, da die verfügbaren Mittel knapper würden. Gleichzeitig liefere die Bundespolitik vielfach nur unzuverlässige Impulse. Umso wichtiger sei das Engagement der Menschen vor Ort. Die örtlichen Projekte standen im Mittelpunkt des Austauschs. Ortsvorsteher Erich Bundschuh berichtete über die fortschreitenden Arbeiten beim Umbau des Feuerwehrhauses in Glashofen. Zudem informierte er über die Anschaffung eines gemeinschaftlichen Mannschaftswagens für die Stadtteilwehren in den Ortschaften auf der Walldürner Höhe.
Flurbereinigung als Chance für die Zukunft
Ortsvorsteher Heiko Berberich gab einen Überblick über das laufende Flurbereinigungsverfahren. Dabei verwies er auf die Bedeutung des entsprechenden Infrastrukturprogramms, das unter anderem Wegebaumaßnahmen finanziell unterstützt. Ortsvorsteher Norbert Wörner informierte zudem über den aktuellen Stand der Überlegungen für eine mögliche Flurneuordnung in Wettersdorf.
„Flurneuordnungsverfahren sind einmalige Chancen, Dörfer fit für die Zukunft zu machen. Das betrifft die Wegeinfrastruktur, Grundstückszuschnitte, aber auch aktuelle Themen wie die Wasserrückhaltung in der Fläche, den Schutz vor Erosion oder die Stärkung der Artenvielfalt“, betonte der Landtagsabgeordnete. Zum Abschluss dankte Peter Hauk den Teilnehmern für das offene und informative Gespräch und wünschte den Ortschaften auf der Walldürner Höhe weiterhin eine gute Entwicklung.


