450 Bürger organisieren Mammutprogramm

Beeindruckende Jubiläumsserie – „Wir sind Scheidental und bei uns kann jeder was“

Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger(li.) überreicht eine Anerkennungsurkunde. (Foto: Liane Merkle)

Scheidental. (lm) Rund elf Monate nach den Eröffnungsfeierlichkeiten und weit über ein Jahr nach den ersten Vorbereitungen zu der Veranstaltungsserie „700 Jahre Scheidental“ hatte sich die Dorfgemeinschaft ihre offizielle „Abschlussveranstaltung“ mehr als verdient.

Dieser Meinung war wohl auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger gewesen, der Ortsvorsteher Klaus Schork für die Dorfgemeinschaft eine Anerkennungsurkunde sowie ein Vesper für überragendes bürgerschaftliches Engagement überreichte. „Scheidental hat sich gezeigt wie es leibt und lebt, heute und während der vergangenen 700 Jahre“.

Souverän habe die Dorfgemeinschaft zusammen mit ihrem Ortsvorsteher eine beeindruckende Jubiläumsserie auf die Beine gestellt, die bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus positivste Beachtung gefunden habe, ohne groß Unterstützung von der Gemeinde einzufordern.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“450 Bürger organisieren Mammutprogramm“ url=“//www.nokzeit.de/?p=9179″] Stolz war das Gemeindeoberhaupt jedoch auf die glückliche Fügung, dass die Gemeinde der Scheidentaler Wehr zur Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten ein neues Löschfahrzeug hatte überreichen können.

Zur Begrüßung im örtlichen Sportheim sparte auch Ortsvorsteher Klaus Schork nicht mit Lob für „seine Schernemer“. Es sei keine Selbstverständlichkeit dass ein Ortsteil mit nur 450 Einwohnern über ein Jahr hinaus Mammutveranstaltungen bietet, wie sie die Dorfgemeinschaft bei aller Erfahrung im Feiern noch nie organisiert hatte. Man brauchte ein starkes Organisationsteam, das man als Kooperation von Gemeinde- und Ortschaftsräten sowie erfahrenen Vertretern örtlicher Vereine und Organisationen fand.

Und wieder habe sich der örtliche Leitsatz „Wir sind Scheidental und bei uns kann jeder was“ bestätigt, meinte der Ortsvorsteher. Doch man sei auch dankbar gewesen für die Unterstützung durch einige „Ehemalige“ und „Auswärtige“. Dabei seien neben Herbert Knapp und Christoph Müller von der Gemeindeverwaltung vor allem Manfred Galm und der Bauhof, Jagdpächter Milley, Peter Schlär, Klemens Herkert und Grimm-Reisen zu nennen.

Wie der finanzielle Überhang aus den Feierlichkeiten verwendet wird, entscheidet die Dorfgemeinschaft zusammen mit dem Ortschaftsrat in naher Zukunft.

Dem kurzen offiziellen Teil schloss sich im gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ein visueller Rückblick mittels Foto-Show von Frank Brenneis und kurzweilig schelmischer Moderation von Klaus Schork an.

Die Bilder machten überdeutlich, wie viel Spaß die Schernemer in den vergangenen eineinhalb Jahren hatten, aber auch, welchen Aufwand die Dorfgemeinschaft für ihr Jubiläumsjahr betrieben hatte. Angefangen bei den vorbereitenden Arbeiten und der Planung, über Testkochen, Maschinen gangbar machen, Theaterproben, Singstunden im „Jubiläumssonderchor“ und vieles mehr.

Fotogalerie vom Jubiläum – (Fotos: Liane Merkle) [nggallery id=47]

Fotogalerie vom Bauerntheater (Fotos: Liane Merkle) [nggallery id=46]

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