(Foto: Julian Rettig/IGM)
Beschäftigten, Region und Politik fordern „Neckarsulm bleibt!“
Neckarsulm (pm) Rund 6.000 Beschäftigte haben sich heute an der Betriebsratssprechstunde vor Tor 6 bei Audi in Neckarsulm beteiligt und damit ein eindrucksvolles Zeichen für die Zukunft des Standorts gesetzt. Die Beschäftigten folgten dem Aufruf des Betriebsrats und machten in einem geschlossenen Auftreten deutlich: Neckarsulm braucht Klarheit, Verlässlichkeit und eine starke Zukunftsperspektive.
Die Veranstaltung knüpfte an die Forderungen nach Zukunftssicherung, Transparenz und Respekt gegenüber der Belegschaft an. Als Vorsitzender des Audi-Betriebsrats Neckarsulm sprach Alexander Reinhart zu den Mitarbeitenden. Für die IG Metall (IGM) schloss sich Barbara Resch, Bezirksleiterin für Baden-Württemberg, an.
Signal für den Standort
Die große Beteiligung der Belegschaft unterstreicht die hohe Identifikation der Beschäftigten mit ihrem Werk. Auf die besondere Rolle der Mitarbeitenden am Standort gingen auch die verschiedenen Redebeiträge ein und stellten heraus: Neckarsulm ist ein Zukunftsstandort.
Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt, dass sie Wandel gestalten, Innovationen vorantreiben und Spitzenleistungen erbringen können. Wer die Zukunft von Audi sichern will, kommt an Neckarsulm nicht vorbei.
Rückhalt aus Politik und Region
Rückhalt erhielt die Belegschaft dabei auch aus der Politik. Baden-Württembergs aktueller Landtagspräsident Thomas Strobl (CDU) sowie Neckarsulms Oberbürgermeister Steffen Hertwig betonten die Bedeutung des Standorts Audi Neckarsulm für das Land Baden-Württemberg und die gesamte Region. Mit klaren Worten sicherten sie den Beschäftigten ihre Unterstützung zu.
Solidarität aus Ingolstadt und Sindelfingen
Ein weiteres Zeichen der Solidarität kam aus dem Audi-Werk in Ingolstadt. Zum Auftakt richtete Karola Frank, Vorsitzende der IG Metall-Vertrauenskörperleitung bei Audi, ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung. Sie hob die Bedeutung von Zusammenhalt, Mitbestimmung und gegenseitiger Unterstützung in schwierigen Zeiten hervor.
Auch Kolleginnen und Kollegen von Mercedes-Benz aus Sindelfingen waren zur Solidaritätsbekundung vor Ort. Ihr Besuch macht deutlich: Über Unternehmens- und Standortgrenzen hinweg stehen die Beschäftigten der Industrie zusammen, wenn es um sichere Arbeitsplätze, gute Zukunftsperspektiven und eine starke Mitbestimmung geht.