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Tourfinale mit dem Puppentheater Andreas Knab
Mosbach. (pm) Was gehört in welche Tonne und warum ist Mülltrennung so wichtig? Diese und viele weitere Fragen wurden mehr als 2.000 Kindern und Jugendlichen auf besonders spannende Weise im Rahmen der diesjährigen großen Theater-Tour von Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald (KWiN) und Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) beantwortet.
Zum Finale gastierte das Puppentheater Andreas Knab mit zwei gelungenen Aufführungen des Stücks „Sonjas neue Wohnung“ in Mosbach und begeisterte die Kinder des Katholischen Kindergartens St. Josef, des Evangelischen Kindergartens Regenbogen aus dem Masseldorn sowie des Kommunalen Kindergartens aus der Waldsteige.
Gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern verfolgten die Vorschulkinder gespannt die Geschichte der kleinen Eule Sonja, die eine neue Wohnung sucht und dabei gemeinsam mit dem Raben Hugo, dem Eichhörnchen Wuschel und dem Hasen Hoppel erfährt, warum Mülltrennung und der bewusste Umgang mit Ressourcen wichtige Beiträge zum Umweltschutz sind.
Mit viel Musik, Humor und Mitmach-Aktionen zog Puppenspielerin Sonja Schäufele die kleinen Zuschauer sofort in ihren Bann. Die Kinder halfen begeistert mit und lernten spielerisch, wie jeder Einzelne die Umwelt schützen kann.
Umweltbildung mit Spaß und Nachhaltigkeit
Auch Patrick Davis, Amtsleiter für Bildung, Sport und Soziales der Stadt Mosbach, ließ es sich nicht nehmen, die Abschlussveranstaltung persönlich zu besuchen. Er zeigte sich beeindruckt von der kindgerechten Umsetzung der Themen und lobte das Engagement von KWiN und EAN.
Gerade die frühe Sensibilisierung für Umwelt- und Ressourcenschutz sei von großer Bedeutung, um nachhaltiges Handeln langfristig zu verankern.
KWiN-Vorstand Sebastian Damm ist überzeugt: „Kinder für Umwelt- und Abfallthemen zu gewinnen, ist eine lohnende Investition in die Zukunft. Die große Resonanz der Einrichtungen und die Begeisterung der Kinder zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig und wertvoll diese Form der Umweltbildung ist.“
Tour durch den ganzen Landkreis
Mit insgesamt drei verschiedenen Theaterstücken war die Bildungsoffensive 2026 im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis unterwegs. Dazu gehörte das Mitmach-Puppentheater „Sonjas neue Wohnung“ von Andreas Knab. Er vermittelte den Kindern die Grundlagen der Abfalltrennung.
In „Johnny und das Müllmonster“ zeigt das Puppentheater Lari Fari Grundschülern wie Abfall vermieden werden kann und warum Lebensmittel nicht verschwendet werden sollten. Und das Umwelttheater Aschaffenburg thematisierte mit dem Personen-Stück „Die Frau Fischer und ihr Mann“ Konsumverhalten, Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung. Zielgruppe dieses Stücks waren üFünft- und Sechstklässler.
Insgesamt erreichte die Offensive in diesem Jahr rund 1.000 Kindergartenkinder, 550 Grundschulkinder sowie weitere 500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen fünf und sechs erreicht werden. Die 36 Vorstellungen fanden an insgesamt 18 Spieltagen in elf Städten und Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises statt.
Kinder werden zu Botschaftern für Umwelt- und Ressourcenschutz
Besonders erfreulich ist, dass die vermittelten Botschaften erfahrungsgemäß nicht im Klassenzimmer bleiben. Viele Kinder erzählen zuhause von den gelernten Inhalten und tragen so die wichtigen Themen Müllvermeidung, Recycling und nachhaltigen Konsum in ihre Familien. Damit leistet die Bildungsoffensive einen wichtigen Beitrag, Umwelt- und Klimaschutz im Alltag der Menschen zu verankern.
Fortsetzung folgt
Nach dem erfolgreichen Abschluss steht für KWiN und EAN bereits die Planung für das kommende Jahr an. Sebastian Damm macht klar: „Die hohe Nachfrage und die positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Deshalb wollen wir auch künftig möglichst viele junge Menschen für Umwelt- und Ressourcenschutz begeistern.“