Kirchenchor St. Martin feierte Mitglieder

Unser Bild zeigt von links: Pfarrer Bier, Gerd Münch, seine Lebensgefährtin Renate Schäfer, Edwin Farrenkopf, Alois Landeck u. 2. Vorsitzende Marion Trunk.

Steinbach. (lm) Eigentlich hatte die Vorstandschaft des Kirchenchors St. Martin zur 1. Singstunde nach der Sommerpause eingeladen. Und die war dann auch ausgesprochen gut besucht. Sogar Pfarrer Werner Bier als Präses des Klangkörpers hatte es sich nicht nehmen lassen, dieser Singstunde beizuwohnen.

Doch gesungen wurden nur die Wunschlieder für die Hauptpersonen dieses Abends. Zum einen für Chorleiter Gerd Münch, der in der vergangenen Woche seinen 75. Geburtstag feiern konnte. Und zum zweiten für Edwin Farrenkopf, der schweren Herzens nach 22 Jahren als aktiver Sänger in diesem Chor gesundheitsbedingt „seinen Abschied nahm“.

Alois Landeck lobte in seiner Funktion als 1. Vorsitzender den ehrenamtlichen Chorleiter für dessen Aufrichtigkeit, Fairness, Kampfgeist, Mut und Freude an der Anstrengung und am Erfolg, aber auch für seine Gelassenheit und den hintergründigen Humor. Weiter erinnerte Landeck daran, dass Gerd Münch den Kirchenchor St. Martin 1989 gegründet hat.

„Ohne Dein Zutun gäbe es den Chor nicht,. Du hast in all den Jahr sehr gute Arbeit geleistet und uns musikalisch weiter gebildet“ und man habe die Lebensauffassung des Chorleiters kennen gelernt nach dem Motto „In der Musik ann der Mensch verborgene Fähigkeiten entfalten – frei und kreativ!“. Die Chorglieder wünschen sich vor allem, dass Gerd Münch ihren Klangkörper noch viele Jahre als musikalischer Leiter anführen möge und schenkten ihm einen Reisegutschein.



Pfarrer Bier schloss sich diesen Glückwünschen nahtlos an. Zu oft schon hatte er den Jubilar als  „Orgel-Feuerwehr“ erleben dürfen. „Wenn Not am Mann ist, Gerd Münch schafft es irgendwie immer, noch einen weiteren Organisten-Schnelldienst einzuschieben“. Er hielt auch die Charakterbeschreibung seines Vorredners für überaus treffend.

Schließlich sei es dem Jubilar dadurch gelungen, seinen Kirchenchor fit, begeistert und in einem guten Alterschnitt zu halten. Der so hoch Gelobte bedankte sich für die guten Wünsche, die man ja immer brauchen könne, vor allem mit dem Ziel vor Augen, mindestens 100 Jahre alt zu werden. Doch noch mehr würde ihm der gute Besuch der Singstunden bedeuten, der ihm auf andere Art Achtung entgegen bringe.

„Es gibt kaum eine Gruppe, mit der ich zusammen arbeite, in der die Harmonie so ausgeprägt ist wie hier im Kirchenchor“, wo man alles gemeinsam angehe, unterschiedliche Meinungen diskutiere und demokratisch entscheide.

Ähnlich fühlte wohl auch Gründungsmitglied Edwin Farrenkopf, der sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem aktiven Singen zurück zog. „Ich kann mich immer noch über die schöne Zeit freuen, die ich im Chor verbracht habe“.

Alois Landeck lobte den ehemaligen Bassist als einen der fleißigsten Sänger in den vergangenen 22 Jahren für seine Hilfsbereitschaft und seine Zuverlässigkeit. „Dich musste man nicht fragen, ob du Zeit hast oder ob du helfen kannst.“ Edwin Farrenkopf sei von sich aus gekommen und habe sich in die Sängerkameradschaft überaus harmonisch eingefügt.

Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte er einen Präsentkorb. Pfarrer Bier dankte auch ihm für seine langjährige engagierte Unterstützung für den Chor und schloss sich den guten Wünschen um Gesundheit gerne an.

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