Wind, Wellen und Wachturm

DLRG Mosbach an der Ostsee
DLRG Mosbach an der Ostsee

(Foto: privat)

DLRG Mosbach im Küsteneinsatz

Wustrow. (cp) Drei Mitglieder der DLRG Mosbach waren ab Ende August für eine Woche beim Zentralen Wasserrettungsdienst Küste an der Ostsee im Einsatz. An der Wachstation in Wustrow unterstützten Jana, Marlene und Adina gemeinsam mit drei weiteren Rettungsschwimmern und einem Wachleiter die Absicherung des Badebetriebs.

Wachdienst zwischen Wachturm und Bereitschaft

Der Dienst begann jeden Morgen um 9 Uhr und endete um 18 Uhr. Bei gutem Wetter wurde der Wachturm regelmäßig besetzt. „Am Tag hatte jeder von uns ein bis zwei Stunden Dienst auf dem Wachturm“, berichtet Jana. Die übrige Zeit stand grundsätzlich zur freien Verfügung, allerdings immer in Bereitschaft an der Wachstation.

Marlene erklärt: „Wir mussten jederzeit einsatzbereit sein, damit wir sofort handeln können, falls etwas passiert.“

Wetterumschwung sorgt für eingeschränkten Badebetrieb

In den ersten Tagen zeigte sich die Ostsee von ihrer sonnigen, aber windigen Seite. Im Laufe der Woche nahm der Wind zu und das Wetter wurde regnerischer. Die gelbe Flagge wurde gehisst, der Wachturm war nicht mehr durchgehend besetzt und kaum noch Badegäste gingen ins Wasser.

Am letzten Tag verschärfte sich die Wetterlage nochmals deutlich: Bei Regen, Hagel und Windstärke 6 wurde schließlich die rote Flagge gehisst und das Baden verboten.

Kein Rettungseinsatz, aber volle Einsatzbereitschaft

„Wir hatten zum Glück keine Rettungseinsätze“, berichtet Adina. Die Einsatzbereitschaft blieb dennoch während der gesamten Dienstzeit bestehen.

Untergebracht waren die drei Mosbacherinnen in einem Gemeinschaftsheim, etwa fünf bis sieben Minuten mit dem Fahrrad von der Wachstation entfernt. Abends wurde gemeinsam mit den anderen Wachgängern gekocht und gegessen. Danach wurde noch viel erzählt und gemeinsam gespielt.

Für Jana, Marlene und Adina war die Woche damit nicht nur ein Einsatz für die Sicherheit an der Küste, sondern auch eine besondere Erfahrung und Gelegenheit, den Wasserrettungsdienst der DLRG über die heimischen Gewässer hinaus kennenzulernen.

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