„Schließlich wird man nicht jünger!“

Jahrgangstreffen 1951 in Mudau
Jahrgangstreffen 1951 in Mudau

Jahrgang 1951 trifft sich nach zehn Jahren wieder

Mudau (lm) Es war ein großes Hallo, als sich 14 der ehemals 28 Klassenkameraden und -kameradinnen des Jahrgangs 1951, zehn Jahre nach dem letzten Treffen am Brunnen vor dem ehemaligen Rathaus – der heutigen Sparkasse –, endlich wiedersahen.

Die lange Pause war unfreiwillig und 2021 von Corona diktiert gewesen. Unvergessen sind jedoch einige Schuljahre im Bürgersaal dieses alten Rathauses in fast direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Milchhäuschen mit den Gefrierfächern.

Wiedersehen nach zehn Jahren

Nach der Begrüßung durch Klaus Schork und Kurt Sacher folgte die Gruppe dem Brezelgeruch zum „Schlärsbäcker“, wo ein Sektempfang mit leckeren Häppchen vorbereitet und als Stärkung vor dem großen Ortsrundgang sehr willkommen war.

Rundgang durch das alte Mudau

Auf dem Weg zum Friedhof über den ehemaligen Strohmarkt war es gar nicht so einfach, sich zu erinnern, welches Gebäude einst da oder dort stand, welche Geschäfte es hier gab und wie die ehemaligen Hausnamen lauteten. Am Friedhof angekommen, wurde die muntere Gruppe doch sehr nachdenklich in dem Bewusstsein, dass bereits sechs ihrer ehemaligen Schulfreunde verstorben sind und teils schon so lange, dass nur noch an den Urnengräbern von Anni Grimm und Rudolf Thier Blumen abgelegt werden konnten.

Erinnerungen an Schule und Ortskern

In Gedanken nahmen die Klassenkameraden ihre verstorbenen Freunde mit auf den kleinen Rundgang durch „ihr Mudi“ bis zum alten Schulhaus – dem heutigen Rathaus, wo 1958 die Einschulung stattfand. Hauptthema während des Rundgangs war die Sanierung des Ortskerns mit der Teilumgehung, und so mancher musste seine Erinnerungen sortieren.

„Wo stand das Lagerhaus, wo das Deutsche Haus und wo war der Spengler Bingler? Gab es nicht auch eine Tankstelle in der Nähe?“ Doch man war sich einig, dass die Verlegung der Landesstraße 523 in Mudau durch die Teilumgehung das Beste war, was Mudau passieren konnte. Schließlich konnten sich noch alle an die Zeit erinnern, als sich die Lkw noch durch die Hauptstraße quälten.

Abschluss im Golfpark

Nach dem Kaffee ging es weiter zum Golfplatz, wo als Highlight eine 90-minütige Rundfahrt mit den Golf-Buggies auf dem Golfplatz folgte, während Geschäftsführer Martin Brand das gesamte Golf-Procedere wunderbar erklärte. Dabei wurde deutlich, dass der Golfplatz ein Glücksfall für Mudau ist.

Hier fand auch der Abschluss des gelungenen Jahrgangstreffens statt. Natürlich kamen die Erinnerungen an die alten Zeiten und die schöne Jugendzeit nicht zu kurz. Ein besonderes Dankeschön galt den Organisatoren mit Kurt Sacher, Klaus Schork und Ilse Friedel an der Spitze.

Das harmonische Treffen hatte allen so gut gefallen, dass man beschloss, sich künftig jährlich zu treffen – schließlich wird man nicht jünger.

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