Mostwochen-Menü mit Planwagenfahrt

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Waldbrunn. (mh) Einen fantastischen Tag erlebten die Teilnehmer, die am Sonntag im Rahmen der  Walbrunner Mostwochen zum delikaten Mostwochen-Menü mit Planwagenfahrt gekommen waren. Während die Wirte im Gasthaus Engel, dem Bio-Hirsch und den Drei Lilien die hohe Schule der Winterhauch-Kochkunst verantworteten, war der NABU-Ehrenvorsitzende Gerhard Neureither dafür zuständig, während der Planwagenfahrt mit der Familie Zwickl viele Infos rund um Streuobstwiesen zum Besten zu geben.

Bereits bei der Vorspeise, die im Gasthaus „Zum Engel“ in Mülben aufgetischt wurde, wurde den Mostliebhabern eine Besonderheit serviert, nämlich ein Kir-Most. Dieses aus Odenwälder Most und Johannisbeer-Likör gemixte Getränk eröffnete als Aperitif das Waldbrunner Mostwochen-Menü. Die Vorspeise von den Engelwirten Heike und Daniel Schäfer kreiert, eine geräucherte Odenwälder Forelle mit Meerrettichwaffelund Apfelchutney, stimmte gleichwohl auf weitere Gaumenfreude ein.


Bei zunächst noch recht frischen Temperaturen ging es eingewickelt in Decken auf dem Planwagen vorbei an taufeuchten Streuobstwiesen mit weithin leuchtenden Äpfeln und Birnen nach Schollbrunn. Dort erwartete Frank Nuscheler die Gäste in seinem liebevoll sanierten Bio-Lokal „Zum Hirsch“. Bei guter Stimmung genoss die lustige Runde in den gemütlichen Räumen einen vorzüglichen Lammbraten. Braten ebenso wie Beilagen aus Rosenkohl und Kartoffelpuffer mit Apfel-Birnenmus aus biologisch-dynamischer Erzeugung überzeugten die Genießer.

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Gerhard Neureicher erzählt viel Wissenswertes rund um Apfel und Birne. (Foto: privat)

Bei inzwischen herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen ging es anschließend wieder zurück nach Mülben. Unterwegs erläuterte Gerhard Neureither den interessierten Zuhörern  die Bedeutung der Streuobstwiesen für Ökologie und Ökonomie. Auch Geschichtchen von Land und Leuten konnte der Naturschützer kurzweilig erzählen. Hierzu gehörte nicht nur die Entstehungsgeschichte des Katzenbuckels, der als Vulkanhärtling eine geologische Besonderheit darstellt, sondern auch die Anekdote, dass man eben in den Räumen des Hirschen 1866 die Erlegung des letzten Wolfs im Odenwald gefeiert hatte.

Zum Abschluss wartete geduldig Uwe Guckenhan im Gasthaus „Drei Lilien“ in Mülben auf die bunte Truppe. Seine frischen Odenwälder Apfelküchle nach Omas Rezept mit Eisvariationen ließen einmal mehr den Geschmack der Streuobstwiesen lebendig werden und sorgten für einen gelungenen Abschluss der kulinarische Rundreise durch Waldbrunn.


Aufgrund der positiven Resonanz war man sich vonseiten der Mostwochen-Initiative bereits beim Abschied darüber einig, auch im kommenden Jahr im Rahmen der Waldbrunner Mostwochen 2012 eine weitere Mostwochen-Rundfahrt zu organisieren.

Die nächste Aktion im Rahmend er diesjährigen Veranstaltungsreihe findet am kommenden Samstag, 15.10.11, statt. Im Gasthof zur Mühle wird um 16 Uhr ein Küfer erwartet, der das alte Handwerk des Fassherstellens erläutern und darstellen wird. Am Sonntag, den 16.10.11, ab werden die Mostwochen 2011 mit der Auflösung des Preisausschreibens und der Verlosung der Preise auf dem Kurgestüt Hoher Odenwald beendet. Beginn ist um 15 Uhr.

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In zwei Planwagen wurden die Teilnehmer zu den verschiedenen Lokalen gefahren, wo die Wirte passend zu den Mostwochen kulinarische Gerichte rund um Apfel und Birne servierten. Start war im Gasthaus Engel, wo Heike und Daniel Schäfer sowie NABU-Ehrenvorsitzender Gerhard Neureither die Gäste begrüßte.  (Foto: privat)

Infos im Internet:
www.mostwochen.de

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