GTO-Schüler auf Stippvisite in Berlin

GTO Schueler in Berlin

(Foto: privat)

Berlin/Osterburken. (pm) Politik ist langweilig und viel zu abgehoben von „normalen Menschen“? Dies dachten sicherlich auch einige der rund 50 Schülerinnen und Schüler des GTO Osterburken, die im Rahmen der Exkursionstage in Klassenstufe 10 zusammen mit ihren Lehrern Julia Hammer, Jens Schwingel, Tim Sonnenwald und Marina Wiznerowicz die Bundeshauptstadt besuchten. Nachhaltig „erschüttert“ wurde diese Auffassung jedoch durch den Besuch des Bundestages und eine interessierte Diskussion mit den Abgeordneten Christian von Stetten (Wahlkreis Schwäbisch-Hall Hohenlohe) und Alois Gerig (Wahlkreis Odenwald-Tauber). Trotz voller Terminkalender nahmen sich beide gerne die Zeit, um den jungen Menschen ihrer Wahlkreise die Arbeit des Bundestages näher zu bringen  und über tagesaktuelle Themen zu diskutieren.




Zu Beginn des Besuches erklärten die Abgeordneten die Abläufe des Bundestages, die jeweiligen Aufgaben der Parlamentarier und die Arbeit in den Fachausschüssen. Im Anschluss daran nutzten die Schüler die Gelegenheit Fragen zu tagesaktuellen Themen zu stellen, wobei die „Finanzhilfen für Zypern“ (Christian von Stetten) und die ökologische Aspekte der Gentechnik (Alois Gerig) im Mittelpunkt standen. Die Schüler hakten bei diesen Punkten intensiv nach, worauf Christian von Stetten das Thema so anschaulich wie möglich erklärte. „Dass ein Bundestagsabgeordneter solch schwierige Aspekte so begreiflich machen kann, das erwartet man nicht von einem Politiker!“ so eine positiv überraschte Schülerin.

Ein besonderes Anliegen war den Parlamentariern die Schüler für eigenes Engagement in der Politik zu gewinnen. Die Abgeordneten zeigten dabei viele Wege auf, wie man sich und seine Meinung einbringen kann. So hält er für besonders wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger den Kontakt zu Ihren Volksvertretern suchen, um dort Ihre Meinungen und Ideen vorzutragen. „Das wichtigste in der Politik ist, dass ein Abgeordneter immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger hat und diese ernst nimmt“,  so von Stetten zusammenfassend. Neugier weckte bei den Schülern auch die Frage, wie man selbst politisch aktiv wird und „Politiker werden kann“. Hier verwies von Stetten auf die anstehenden Kommunalwahlen und ermunterte die Schüler zu kandidieren sobald sie alt genug seien. Im Anschluss an die Diskussionsrunde hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit durch den Besuch einer Plenarsitzung „echte“ Politik live zu erleben und Eindrücke mitzunehmen, die ihr Bild von „langweiliger Politik“ und „abgehobenen“ Politikern sicher relativieren.

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