(Symbolbild – Webandi/Pixabay)
Neckar-Odenwald-Kreis ist beigetreten Teil
Mosbach/Neckarsulm. (pm) Durch einen Beschluss des Volkswagen-Aufsichtsrats Anfang September wurde eine Schließung des Werks in Neckarsulm vorerst abgewendet. Vorstand und Werkleitung haben nun gemeinsam mit allen Beteiligten allerdings nur bis zum 30. Juni kommenden Jahres Zeit, um eine langfristige Perspektive zu erarbeiten.
Auf Initiative des Neckarsulmer Oberbürgermeisters Steffen Hertwig wurde daraufhin die „Allianz für Audi Neckarsulm“ ins Leben gerufen, welcher der Neckar-Odenwald-Kreis nun beigetreten ist. „Aus unserem Landkreis pendeln sehr viele Beschäftigte nach Neckarsulm. Auch etliche Zulieferer sowie zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind von diesem Werk abhängig.
Eine Schließung hätte also unweigerlich katastrophale Konsequenzen für die gesamte Wirtschaftsregion. Daher ist es für uns selbstverständlich, Seite an Seite zu stehen und gemeinsam alles dafür zu tun, um die Zukunft des Audi-Standorts Neckarsulm nachhaltig zu sichern“, unterstrich Landrat Dr. Achim Brötel anlässlich des Beitritts.
Oberbürgermeister Hertwig freut sich über die Unterstützung aus dem Nachbarkreis: „Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten. Die Allianz soll ein Ort sein, an dem Verantwortung zusammenkommt, konkrete Lösungen entwickelt werden und wir geschlossen für die Zukunft des Standorts eintreten. Ich freue mich daher, dass der benachbarte Neckar-Odenwald-Kreis bei der Allianz für Audi Neckarsulm dabei ist“, erklärt der Oberbürgermeister.
Das neu gegründete Netzwerk soll Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Banken und Verbänden zusammenbringen. Als überparteiliche und sozialpartnerschaftliche Plattform wird die Allianz insbesondere konkrete Perspektiven für den Standort entwickeln und die Interessen des Werks mit einer gemeinsamen Stimme vertreten.
Die „Allianz für Audi Neckarsulm“ kommt Anfang Oktober erstmals zusammen.



