Eucharistische Anbetung am Walldürner Gnadenort

Eucharistische Anbetung

(Foto: pm) 

Walldürn. (pm) Die Wallfahrt zum Heiligen Blut hat eine über 680 Jahre lange Tradition.

Walldürn hat sich damit mittlerweile zum Größten Eucharistischen Wallfahrtsort

in Deutschland entwickelt und ist heute Ziel vieler Tausender Pilger aus Nah und Fern. Die Eucharistische Anbetung in Walldürn ist den Franziskaner Patres ein wichtiges Anliegen und so wurde bereits während der Hauptwallfahrtszeit im letzten Jahr die tägliche Anbetung in diesen vier Wochen, beginnend am Sonntag nach Pfingsten, eingeführt. Nicht zuletzt auch dadurch, dass der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Oktober 2012 offiziell das „Jahr des Glaubens“ ausgerufen hat, wurde damit auch ganz bewusst wieder die Eucharistiefeier und damit das Eucharistische Altarsakrament in den zentralen Mittelpunkt des christlichen Lebens gestellt.

Die Eucharistische Anbetung dient als Quelle der Verehrung Jesu Christi, des eigenen Innehaltens, der Reflexion und des Kraft Schöpfens in unserer heutigen schnelllebigen und stark mediengesteuerten Zeit. Auch gerade die Ruhe, die Besinnung auf die eigene Lebenssituation und damit auf die Wurzeln unseres christlichen Lebens, prägen die Eucharistische Anbetung und machen sie in dieser rasant dahin rasenden Zeit zu einem wertvollen Moment der Stille und der Meditation. Zur diesjährigen Wallfahrtszeit wird die Franziskaner-Kapelle im Pfarrzentrum, direkt neben der Wallfahrtsbasilika, wieder ein Ort der stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten in der Monstranz. Diese Möglichkeit wird wieder von vielen Hunderten von Pilgern und auch Walldürnern dankbar angenommen und genutzt.




Diakon Friedhelm Bundschuh koordiniert wieder diese Anbetungszeiten und kann bereits im zweiten Jahr auf einen festen Stamm für die Betreuung dieser Anbetungsstunden zurückgreifen. Zudem findet auch seit dem Herbst letzten Jahres an jedem ersten Donnerstag im Monat eine ganztägige Eucharistische Anbetung am Blutaltar in der Wallfahrtsbasilika statt, die mittlerweile immer stärker frequentiert wird.

Die nächste Anbetung findet am Donnerstag, 2. Mai in der Basilika statt. Bei den Begegnungsgottesdiensten, drei- bis vielmal im Jahr, schließt sich ebenfalls eine Eucharistische Anbetung mit spiritueller Musik und Gesängen an. Die Wallfahrtsbasilika Zum Heiligen Blut in Walldürn als Quellort Eucharistischen Glaubens, mit dem Blutwunder als das zentrale Geheimnis, ist bis in die heutige Zeit ein gern besuchtes Heiligtum geblieben und wird auch zukünftig von den Menschen aufgesucht und auch neu entdeckt werden.

In diesem Jahr wird die Wallfahrtsleitung Walldürn, zusammen mit der Stadt Walldürn, auch noch beim Eucharistischen Kongress, Anfang Juni in Köln, dabei sein und am Bistumsstand der Erzdiözese Freiburg auf die Wallfahrt in Walldürn hinweisen.  

Infos im Internet:

www.wallfahrt-wallduern.de

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen:

Tanzgaudi für Jedermann

(Foto: privat) Erstes Heddebörmer Tanzturnier Hettigenbeuern. (sch) Fantastische Tänze prägten das „kleine, aber feine“ erste Heddebörmer Tanzturnier im Dorfgemeinschaftshaus. Sechs Tanzgruppen gestalteten den Abend mit [...]