Stechert-Gruppe verlagert Arbeitsplätze

Symbolbild - Sonstiges

Höpfingen. (pm/red) Die Geschäftsleitung des Tochterunternehmens STW der Stechert-Gruppe entschied sich aktuell für einen Standort in Thüringen, nachdem es laut Pressemitteilung am geplanten Standort in Höpfingen-Schlempertshof zu Verzögerungen gekommen sei.

In Thüringen werden über zwei Millionen Euro in eine neue Produktionshalle investiert und bis zu 15 neue Arbeitsplätze geschaffen, die am Standort Schlempertshof wegfallen sollen. Die zuständige Gemeindeverwaltung in Thüringen habe bereits grünes Licht für die Ansiedlung des Unternehmens STW signalisiert.




„Aufgrund der großen Nachfrage und des hohen Auftragsbestands“, unterstreichen Franz Stegner und Matthias Schuh“, „bleibt uns keine andere Wahl. Wir können uns keinen Verzug bei den bestellten Systemen für internationale Großprojekte erlauben.“

Beeinflusst wurde diese kurzfristige Entscheidung durch das vermeintlich zögerliche Verhalten vieler Verantwortlicher in Bezug auf den Bauantrag zur Errichtung einer Fertigungshalle  in der Gemeinde Höpfingen.

Trotz des geplanten Baus in Thüringen hält die Unternehmensgruppe Stechert vorerst an ihrem geplanten Millionen-Projekt mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle auf dem Schlempertshof fest. Immerhin habe  sich der Höpfinger Gemeinderat mit Mehrheit für das Bauvorhaben ausgesprochen, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Der Konflikt um den Bau schwelt seit Wochen und spaltet inzwischen nicht nur den Schlempertshof, sondern auch den Gemeinderat in Höpfingen, der sich knapp für den Bau der Produktionsstätte ausgesprochen hat. Sachlichkeit ist dabei längst auf der Strecke geblieben. Stattdessen wird mit unschönen Mitteln die eigene Position vertreten. Eine Facebookseite gibt darüber Aufschluss:

https://www.facebook.com/Schlemperthof

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