Amtsinhaberin nur knapp wiedergewählt

Gundelsheim. In Gundelsheim waren heute 5.716 Wähler dazu aufgerufen, das Gemeindeoberhaupt für die kommenden acht Jahre zu wählen. Neben Amtsinhaberin Heike Schokatz war Michael Bergner angetreten. Bei einer Wahlbeteiligung von 61,2 Prozent (3.499 Wähler) wurde die 42-jährige Amtsinhaberin nur denkbar knapp mit einem Vorsprung von neun Stimmen im Amt bestätigt.

Von den 3.454 gültigen Stimmen entfielgen auf die Verwaltungswirtin 1.728 und damit die im ersten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit von 50 Prozent + 1 Stimme, der 33-jährige Herausforderer Bergner, der als Verwaltungswirt beim BKA beschäftigt ist, wurde von 1.719 Gundelsheimern (49,8 Prozent) gewählt.

Den Ausschlag gaben letztlich die Briefwähler, bei denen die Amtsinhaberin auf 320 und somit 50,6 Prozent kam, während Bernger 313 Stimmen und 49,4 Prozent auf sich vereinte. Bei der Urnenwahl lagen die Bewerber mit 1.408 Stimmen für Schokatz und 1.406 Bergner nahezu gleich auf. Dabei holte Michael Bergner den Hauptort Gundelsheim und Böttingen, während die amtierende Bürgermeisterin in den Ortsteilen vorne lag.

Im Vorfeld war Kritik laut geworden, dass sich der Rathausneubau um 50 Prozent verteuert habe. Dennoch entschieden sich die Bürger nun für eine zweite Amtszeit mit Heike Schokatz. 

Infos im Internet:

www.gundelsheim.de

www.heike-schokatz.de

www.michaelbergner.de

© www.NOKZEIT.de


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2 Kommentare

  1. Was der Bericht nicht erwähnt: Auf den eh schon sehr geringen Vorsprung von 9 Stimmen kommt es gar nicht an. Denn für einen Sieg im ersten Wahlgang benötigt man die absolute Mehrheit, das sind bei 3454 gültigen Stimmen 1728 (=3454/2+1) Stimmen. Schokatz erhielt exakt diese 1728 Stimmen, somit das denkbar knappste Ergebnis. Bei einer Stimme weniger wäre ein zweiter Wahlgang fällig gewesen. Weil so eine Auszählung selten vollkommen genau ist, würde eine zweite Auszählung wohl ein anderes Ergebnis bringen, insbesondere was die Bewertung der ungültigen Stimmen angeht. Bergner sollte noch nicht aufgeben …

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