Neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Im Beisein von (v.l.n.r.) Bernhard Ries, Kommunalbetreuer Netze BW, Hubert Henn, SWB Abteilungsleiter Stromversorgung, Bürgermeister Roland Burger, Matthias Gruber und Andreas Stein, beide Geschäftsführer SWB, Bernhard Schumacher, MVV stellv. Aufsichtsratsvorsitzender SWB und Gerd Herold, Vertrieb & Marketing SWB wurden am Schulzentrum in der Eberstadter Str. in Buchen vier Ladestellplätze für Elektrofahrzeuge ihrer Bestimmung übergeben.(Foto: pm)

Buchen.  (pm) Wer auf Elektromobilität setzt, muss auch für Lademöglichkeiten sorgen. Das passiert aktuell bundesweit verstärkt. Auch in Buchen wurden von der EnBW bzw. von der MVV in Kooperation mit den Stadtwerken Buchen auf dem zentrumsnahen Parkplatz am Schulzentrum in der Eberstadter Str. vier Ladestellplätze für Elektrofahrzeuge ihrer Bestimmung übergeben. Damit wurden vor allem die Stadtwerke ihrer Pionierrolle in Sachen Elektromobilität gerecht: Schon 2011 wurde das erste Elektrofahrzeug angeschafft, in Kürze wird die Lieferung des vierten Autos mit elektrischem Antrieb erwartet. Auch die erste öffentliche Ladestation in ganz Baden-Württemberg, die 2014 von Verkehrsminister Winfried Hermann in Buchen eingeweiht wurde, entstand auf Initiative der Stadtwerke.

Die EnBW errichtete am Schulzentrum schon im Oktober eine Schnellladestation mit zwei Ladepunkten bis 50 kW DC über das Förderprogramm SAFE. Nach entsprechenden Vorgaben muss in jedem Planraster von 20 km auf 20 km eine Schnellladestation stehen – der Standort Buchen wurde hier als ideal erachtet.

Die MVV in Kooperation mit den Stadtwerken haben eine Normalladestation mit zwei Ladepunkten bis 22 kW AC über das Förderprogramm „Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ errichtet und vor kurzem in Betrieb genommen. Für beide Ladestationen haben die Stadtwerke Buchen als Netzbetreiber den Netzanschluss erstellt, der Strom der 22 kW-Station kommt ebenfalls von den Stadtwerken.

Laut Andreas Stein hat es Vorteile, einen Standort mit zwei Ladestationstypen bzw. vier Ladestellplätzen zu bestücken: „Nicht jedes Fahrzeug kann schnellladen, außerdem kostet das schnellladen in der Regel mehr wegen der höheren Investitionskosten. Und wenn eine Station defekt sein sollte, kann immer noch die andere genutzt werden.“

Die bisherige Ladestation der Stadtwerke in der Eisenbahnstraße ist netztechnisch nicht für eine Schnellladestation bzw. leistungsfähige Normalladestation geeignet und wurde deshalb abgebaut.

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