Sexuelle Gewalt an Kind gefilmt

(Symbolbild – Edward Lich/Pixabay)

Landgericht verhängt langjährige Haftstrafe – Angeklagter legt Revision ein

Mosbach. Ein 40-jähriger Angeklagter wurde heute vom Landgericht Mosbach wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit Herstellens kinderpornografischer Schriften zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten
verurteilt.

Die Verurteilung erfolgte aufgrund einer Tat, die der Verurteilte im November 2018 zum Nachteil eines damals 12-jährigen Kindes aus seinem persönlichen Nahbereich beging. Der Angeklagte übte sexuelle Gewalt an dem Kind vor und fertigte davon Videos. Eine Verbreitung bzw. Überlassung der Videos an Dritte hat nicht stattgefunden. Die Tat wurde bekannt, nachdem eine weitere Person aus dem näheren familiären Umfeld die Videos entdeckt und sich an die Polizei wandte.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren gefordert, während die Verteidigung eine Strafe von 2 Jahren für angemessen hielt und das Gericht darum bat, die Strafaussetzung zur Bewährung zu prüfen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig, da der bisher nicht vorbestrafte Angeklagte Revision eingelegt hat. Bis zur Prüfung dieser Revision bleibt der mutmaßliche Vergewaltiger in Haft.

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