MdB Gerig besucht „annas unverpackt“

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Gründerin Anna Seeber und ihre Mutter Renate Seeber begrüßen MdB Alois Gerig (CDU) im Lebensmittelladen „annas“ in der Mosbacher Innenstadt (Foto: pm)

„Deutschland rettet Lebensmittel!“ – Alois Gerig besucht im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche den unverpackt-Lebensmittelladen in der Mosbacher Innenstadt

Mosbach.  (pm) Noch bis zum 29. September 2020 läuft die von „Zu gut für die Tonne!“ zusammen mit den Ländern initiierte bundesweite Aktionswoche rund um das Thema Lebensmittelwertschätzung. Vor-Ort-Aktionen und digitale Formate widmen sich auf unterschiedlichste Art und Weise dem Thema. Bundestagsabgeordneter Alois Gerig (CDU) ist mit dabei und besucht einen Mosbacher Lebensmittelladen mit außergewöhnlichem Konzept.

Noch immer landen viel zu viele Lebensmittel im Müll: Rund zwölf Millionen Tonnen werden in Deutschland jährlich weggeworfen. Für den Vorsitzenden des Ernährungsausschusses im Deutschen Bundestag Alois Gerig ist dies weder ethisch noch ökologisch vertretbar: „Lebensmittel und deren Produzenten haben mehr Wertschätzung verdient, weil in Lebensmitteln die Kraft unserer Böden, viel Wasser und Energie und die harte Arbeit von Menschen steckt.“

Unverpackt, regional und nachhaltig ist auch das Ziel der Unternehmensgründerin Anna Seeber und ihrem Lebensmittelladen „annas“ in der Schwanengasse 2, in der Mosbacher Innenstadt. Um sich das neuartige Konzept einmal vor Ort anzuschauen, testete der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig das Konzept der unverpackten Lebensmittel im Rahmen der Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“

„Der kleine Lebensmittelladen ist wirklich vorbildlich, da passgenau nach individuellem Bedarf und bewusst eingekauft werden kann. So landen am Ende weniger Lebensmittel, aufgrund der kurzen Haltbarkeit, in der Tonne“, lobt Alois Gerig. Der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft betont: „Lebensmittelverschwendung einzudämmen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die bei der Wertschätzung für unsere Mittel zum Leben beginnt.

Nicht nur der Handel ist gefordert, sondern auch die Landwirtschaft, das Lebensmittelhandwerk sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher!“ So könnten Lebensmittelverluste vermieden werden, wenn auch in anderen Lebensmittelmärkten nicht alle frischen Produkte bis zum Ladenschluss angeboten würden – dies setzt allerdings mehr Verständnis beim Verbraucher voraus. Das „annas“ gehe hier mit gutem Beispiel voran.

Die Bundesregierung will bis 2030 die Lebensmittelverschwendung in Deutschland halbieren. Experten haben ausgerechnet, dass durch eine Halbierung sechs Millionen Tonnen CO2 eingespart werden können. Alois Gerig findet, diese Chance sollte nicht vertan werden: „Lebensmittelrettung ist aktiver Klimaschutz.“

Aktuelle Informationen, Tipps zur Lebensmittelrettung und viele kreative Reste-Rezepte gibt es unter zugutfuerdietonne.de.

Informationen und Öffnungszeiten von Annas gibt es unter www.annas-mosbach.de

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