Saisonstart in Sichtweite

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(Foto: pm)

PiranHAs mit erstem Heimspiel im November

 
Neckarelz.  (lh) Nachdem bereits seit über einem halben Jahr kein Bezirksligaspiel mehr in der Pattberghalle angepfiffen wurde, ist der Start der Spielrunde 20/21 in greifbare Nähe gerückt. Am 25. Oktober ist es endlich soweit, wenn es zum Saisonspiel in Horkheim gegen die „Oisbe“ geht. Nach einem weiteren Auswärtsspiel am 07. November bei der HSG Heilbronn dürfen sich die Zuschauer der Neckarelzer Handballer auf das langersehnte erste Heimspiel am 14. November freuen. Gegner wird der langjährige Landesligaaspirant aus Bad Wimpfen sein.

Nach einigen Abgängen wird sich die Truppe neu finden müssen und lässt sich daher noch nicht so genau einschätzen. Was jedoch die Handballinteressierten vor dem ersten Heimspiel am meisten interessiert, ist die Frage nach dem Ablauf der Spieltage im Hinblick auf Kapazität und Sicherheit für die Zuschauer.

Aktuell arbeitet die Handballabteilung an einem Hygienekonzept, welches möglichst viele Zuschauer für die Heimspiele zulassen soll, jedoch unter dem Aspekt auch jeden Zuschauer vor einer möglichen Infektionskette zu schützen. Sollte man einen zu den Vorjahren vergleichbaren Zuschauerantrag erwarten, wird man den Einlass in die Pattberghalle vorzeitig schließen müssen, so viel steht fest. Nähere Informationen bezüglich des Hygienekonzepts für den Spielbetrieb wird noch rechtzeitig vor dem ersten Spiel auf der Homepage der Piranhas Neckarelz veröffentlicht.

Nachdem die Bezirksligahandballer knapp zehn Wochen im Freien trainiert haben und dabei ihre Fitness nach der langen Pause aufbauen konnten, ging es Mitte August zurück in die Halle. Dabei hat man sich besonders auf die handballspezifischen Trainingseinheiten gefreut und es konnten auch endlich die Bälle wieder aus dem Schrank geholt werden. Auch erste Testspiele gegen klassenhöhere Mannschaften wurden bereits absolviert.

Obwohl man in diesen Spielen noch nicht die gewohnten Abläufe zeigen konnte, wurden einige Erkenntnisse gewonnen, welche dem Neckarelzer Lager Mut für die neue Spielzeit machen dürfen.

Zur Freude des Trainers zeichneten sich bei dem hohen Niveau besonders die jungen Spieler aus und bekamen entsprechend viel Einsatzzeiten. Somit wird man bei den PiranHAs weiter auf die gute Jugendarbeit zurückgreifen können. Für den hohen Anspruch um die Meisterschaft der Bezirksliga mitzuspielen benötigt der Trainer einen breit aufgestellten Kader, welcher durch die Integration der Nachwuchsspieler möglich ist. In den folgenden Testspielen gilt es daran zu arbeiten und die spielerischen Defizite noch zu eliminieren.

Zur personellen Situation gibt es im Kader der ersten Mannschaft keine großen Veränderungen zu verkünden. Auf den langzeitverletzten R. Liegler wird man vorerst verzichten müssen, dafür steigt R. Filipovic wieder ein. Nach über sieben Monaten Verletzungspause, aber nur zwei verpassten Spielen in der abgelaufenen Saison, ist L. Halder wieder ins Training eingestiegen und wird nach einer verkürzten Vorbereitung den Kader zum Saisonstart auffüllen. Am Kreis und in der Abwehr dagegen wird aufgrund einer OP von D. Deschner eine Lücke entstehen, welche durch die verbleibenden Kreisläufer ausgefüllt werden muss.

Nachdem zu Schulbeginn die Pattberghalle zunächst für Vereinssport gesperrt wurde, konnte eine Lösung gefunden werden, sodass eine äußerst außergewöhnliche Vorbereitung noch erfolgreich zu Ende gebracht werden kann.

Durch die Einigung des Württembergische Handballverbands auf einen späteren Saisonstart, bleibt Coach Pejic noch die restlichen Wochen Zeit seine Männer auf die abenteuerliche Saison 20/21 vorzubereiten, um mit einer verletzungsfreien und gesunden Mannschaft den Mitfavoriten in den ersten beiden Spielen Paroli bieten zu können. Da nach der langen spielfreien Zeit viele Teams nicht wissen wo sie stehen, gilt es in Neckarelz früh ein Zeichen in die richtige Richtung zu setzen.

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