„Wieder ein tolles Nachschlagewerk!“

Die Macher des 12. Mudauer Jahrbuchs mit Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger (li.) an den Gedenksteinen zu „750 Jahre“ Ersterwähnung . (Foto: Liane Merkle)

12. Mudauer Jahrbuch erschienen

Mudau.  (lm) „Es ist wieder ein tolles Nachschlagewerk geworden“, schwärmte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Walter Herkert, der das Jahrbuch vorstellte, ergänzte „Ich bin sicher, m21 wird – wie seine Vorgänger – ein Bestseller“.

Die meisten „Macher“ dieses 12. Mudauer Jahrbuchs in Folge hatten sich zur Übergabe im Bürgersaal des Mudauer Rathauses eingefunden, wo sie von Dr. Rippberger als Schirmherr, Klaus Schork als „Redaktionschef“, sowie von Willi Müller als Geschäftsführer der Herausgeber-GbR der Vereine HVV Mudau und VÖG Schloßau/Waldauerbach und ihren Vorsitzenden Hans Slama und Walter Herkert begrüßt wurden.

Sie alle sprachen den ehrenamtlichen m-Redakteurs-Kollegen Ernst und Gernot Hauk, Klaus Meixner, Thomas Müller, Wilhelm Schwender und Walter Thier, aber auch den Vorlagen-Lieferanten für Fotos und Text Bianca Groß als Nachfolgerin für Christoph Müller,Simone Schölch, Hans Slama, Rhein-Neckar-Zeitung, Fränkische Nachrichten, besonders aber Liane Merkle und Marco Scheiwein ihren Dank aus für das trotz Corona gelungene, 212 Seiten starke Werk, an dem man 14 Monate gemeinsam gearbeitet hat.

Walter Herkert: „Ich muss sagen – unsere Arbeit hat sich wieder gelohnt.“ 360 Fotos und 250 Überschriften dokumentieren das rege Vereins- und Gemeindeleben der gesamten Gemeinde und die Titelseite weist auf 750 Jahre Ersterwähnung von Mudau, Donebach, Mörschenhardt und Schloßau mit den vom HVV aufgestellten Gedenksteinen vor dem Rathaus hin, deren Einweihung durch die dazugehörige Feier in der Odenwaldhalle unvergesslich bleibt.

Der bewährte Aufbau des Jahresbuchs wurde beibehalten. Teil 1 – „Gemeindeverwaltung“ – informiert u.a. über wichtige Beschlüsse des Gemeinderats und die zahlreichen personellen Veränderungen im letzten Jahr. Aber auch, dass Mörschenhardt vor 50 Jahren als erster Ortsteil freiwillig eingemeindet wurde.

Es folgen Berichte aus den „Kindergärten und Schulen“ über besondere Tage wie Einschulung, Schulentlassung, Ausflüge, besondere Projekten und Aktionen – an beiden Schulen und Kindergärten. Unter „Kirchliches“ wird in Erinnerung gerufen, dass der beliebte und geschätzte Pfarrer Bier letztes Jahr verstorben ist,

Und weshalb der Weiße Sonntag an fünf verschiedenen Terminen von April bis Juli gefeiert wurde. Der Bereich „Vereine und Stiftungen“ ist – trotz Corona – mit fast 80 Seiten natürlich wieder der umfangreichste, auch als Beleg für das rege Mudauer Vereinsleben; obwohl manches nicht – oder nicht wie gewohnt – stattfinden konnte.

„Es gab aber viele Versammlungen, es gab Neuwahlen, Ehrungen und sportliche Erfolge. Besonders interessant – und wichtig – vielleicht, was sich beim Golfclub bzw. rund um das Golfgelände im letzten Jahr getan hat.“ „Klassentreffen“ fanden nur zwei statt, und die Rubrik „Kunst und Kultur“ war leider komplett Corona-Verlierer.

In „Mudauer Persönlichkeiten“ kann man nachlesen, wer letztes Jahr einen runden Geburtstag oder ein Ehejubiläum hatte. Und ebenso vielseitig wie interessant nannte Walter Herkert die Kapitel „Mudauer Wirtschaftsleben“ mit den Besuchen von Politikern bei Mudauer Betrieben, den Erfolgen und Aktivitäten eines Bäckerweltmeisters bis zu dem nicht so ganz erfolgreichen ersten Profijahr eines Schloßauer Triathleten und „Odenwälder Allerlei“, denn hier erfährt man z.B., dass und wofür letztes Jahr der Zivilcourage-Preis in und nach Mudau vergeben wurde, das jetzt offiziell Wolfsgebiet ist.

Die Statistikseiten runden das interessante Jahrbuch wie üblich ab. Willi Müller konnte als Geschäftsführer der Herausgeber GbR mit einem dicken Dankeschön an sehr verläßliche Sponsoren wie Autohaus Gramling, Ingenieurbüro Sack und Partner, Sparkasse Neckartal-Odenwald und Volksbank Franken von einer gesicherten Finanzierung des Jahrbuchs berichten und alle Macher gaben Herkert Recht: „m21 ist geschafft. Aber kein Anlass sich zurückzulehnen. Die Arbeit an m22 läuft ja schon seit über 2 Monaten. Auf ein Neues. Bis zum nächsten Jahr!“

Das m21 ist erschienen. (Grafik: Liane Merkle)

Erhältlich ist das „m21“ für 9 Euro bei folgenden Verkaufsstellen:

ARAL-Tankstelle Buchelt,
Bäckerei Münkel,
Esso Tankstelle Mudau,
Gasthaus „Zum Hirsch“,
Geflügelhof Dambach,
Gemeindeverwaltung Mudau,
Landbäckerei Schlär,
Scheiwein Mediengestaltung,
Sparkasse Neckartal-Odenwald und
Volksbank Franken sowie bei allen
Ortsvorstehern der Gemeinde Mudau.

Ebenso stehen noch wenige Restexemplare manch vorheriger Jahrgänge bei Klaus Schork (Mudau) zur Verfügung.

Zum Weiterlesen:

Von Interesse