(Foto: pm)
Mit Abstecher nach Paris
Mosbach (pm) Dieser Tage unternahm das Château-Thierry-Poßeck-Komitee der Stadt Mosbach unter der Leitung von Ursula Geier eine Frankreichreise, die bereits kurz nach der Bekanntgabe vollständig ausgebucht war. Insgesamt starteten 48 gut gelaunte Gäste kurz vor Mitternacht mit dem Bus in Richtung Frankreich.
Die Fahrt führte über Saarbrücken und Metz nach Paris. Dort ging es entlang der breiten Boulevards mit ihren typischen Haussmann-Gebäuden in die französische Hauptstadt. Im Hotel wurden zunächst die Koffer abgestellt, bevor die Gruppe Paris eroberte. Für viele Teilnehmer war es die erste Fahrt mit der Metro. Ursula Geier hatte die Tickets bereits im Vorfeld organisiert, sodass die Fahrt mit der U-Bahn zu einem kleinen Abenteuer wurde.
Erster Tag in Paris: Eiffelturm und Seine-Rundfahrt
Erstes Ziel war der Eiffelturm, der wahlweise zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl besichtigt werden konnte. Eine Rundfahrt auf der Seine rundete das Programm des ersten Tages ab und bot eindrucksvolle Ausblicke auf die Stadt.
Zweiter Tag in Paris: Oper, Parfüm und Notre-Dame
Am zweiten Tag stand die Opéra Garnier auf dem Programm, ein prunkvolles Opernhaus aus dem 19. Jahrhundert. Hier fand der Komponist des Musicals „Das Phantom der Oper“ seine Inspiration. Gegenüber lag das Parfümmuseum, in dem die Gäste die Geschichte der besonderen Düfte kennenlernen konnten.
Im bekannten Kaufhaus Galeries Lafayette stärkten sich die Reisenden zwischendurch mit kleinen Speisen. Über die hohen Preise der Waren zeigte man sich dabei durchaus erstaunt. Besonders beeindruckte auch die Kathedrale Notre-Dame de Paris, die nach dem Brand im Jahr 2019 in Rekordzeit von fünf Jahren rekonstruiert wurde.
Mit der Besteigung des Montmartre und der Besichtigung der Basilika Sacré-Cœur endete der Paris-Besuch. Anschließend brachte der Bus die Gäste weiter nach Château-Thierry, der französischen Partnerstadt von Mosbach.
Herzliches Wiedersehen in Château-Thierry
Dort wurden die Mosbacher Gäste von ihren französischen Freunden herzlich begrüßt. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Essen in einer Pizzeria aus. Der zweite Tag in Château-Thierry war gefüllt mit zwei Führungen durch das vollständig restaurierte Geburtshaus des Fabeldichters Jean de La Fontaine sowie mit dem Besuch einer Champagnerkellerei.
Höhepunkt der Reise war der Empfang durch den Bürgermeister-Stellvertreter von Château-Thierry im historischen Sitzungssaal des Rathauses, zu dem auch eine Wandergruppe aus Mosbach eingeladen war. Mit vielen guten Wünschen verabschiedete man sich am nächsten Morgen von den französischen Freunden.
Zurück ging es voll Vorfreude auf einb baldiges Wiedersehen beim Musikalischen Partnerschaftswochenende am 16. und 17. Mai in Mosbach.
Auf der Rückreise dankte die Gruppe der „Reiseleiterin“ Ursula Geier, die eine „wunderschöne und interessante Reise möglich gemacht hat.“
