BEG Bauland schreibt schwarze Zahlen

BEG Bauland schreibt schwarze Zahlen
BEG Bauland schreibt schwarze Zahlen

Unser Bild zeigt (v.li.) Ralph Matousek (Aufsichtsratsvorsitzender), Ralph Gaukel (stv. Aufsichtsratsvorsitzender), Wolfram Bernhardt (Vorstand), Michael Grimm (Aufsichtsrat), Alexander Nies (Aufsichtsrat) und Silke Mai (Vorständin). (Foto: pm)

Erste Dividende für 2026 in Sicht

Oberwittstadt. (pm) Die Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) Bauland eG hat bei ihrer Generalversammlung eine erfreuliche Bilanz gezogen: Nach einem positiven Geschäftsjahr 2025 sind sämtliche Verlustvorträge aus den Aufbaujahren ausgeglichen. Sollte auch das laufende Geschäftsjahr erfolgreich verlaufen, kann für 2026 erstmals eine Dividende an die Mitglieder ausgeschüttet werden.

Aufsichtsratsvorsitzender Ralph Matousek begrüßte rund 30 Mitglieder und verwies auf die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen für Bürgerenergiegenossenschaften. Die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) dürfe die Investitionssicherheit nicht gefährden und den Ausbau der regionalen Energiewende ausbremsen.

Vorstand Wolfram Bernhardt berichtete über die Entwicklung der Genossenschaft. Neben den bestehenden Beteiligungen an Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Roigheim und Sindolsheim beteiligte sich die BEG Bauland 2025 auch an einer Anlage in Billigheim. Zudem wurde die Dach-Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrgerätehaus in Roigheim erfolgreich in Betrieb genommen. Weitere Dach- und Freiflächenprojekte befinden sich in Planung oder Prüfung. Gemeinsam mit der ZEAG wurde außerdem ein quartalsweises Beteiligungs-Reporting eingeführt sowie der regionale Bürgerstromtarif „Natürlich.Bürgerenergie“ entwickelt.

Vorständin Silke Mai stellte den Jahresabschluss vor. Die Genossenschaft erwirtschaftete 2025 einen Jahresüberschuss nach Steuern von 7.094 Euro. Die Bilanzsumme stieg auf rund 950.000 Euro. Die BEG Bauland verfügt inzwischen über fünf eigene Dach-Photovoltaikanlagen sowie Beteiligungen an drei Freiflächenanlagen.

Die Generalversammlung stellte den Jahresabschluss fest, beschloss die Gewinnverwendung und entlastete Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Die Prüfung des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes für die Jahre 2023 und 2024 ergab keine Beanstandungen.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden Ralph Gaukel, Michael Grimm und Alexander Nies einstimmig als Aufsichtsräte bestätigt.

Zum Abschluss zeigte sich Matousek optimistisch: Mit dem erstmaligen Erreichen nachhaltiger Gewinne habe die Genossenschaft einen wichtigen Meilenstein erreicht. Interessierte können weiterhin Mitglied werden und Geschäftsanteile zeichnen.

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