Motorradtour mit wohltätigem Ziel

Rems-Murr-Kreis zeigt sich mit Johannes-Diakonie verbunden

Johannes Fuchs (Mitte) überreichte an Dr. Hanns-Lothar Förschler (Mitte links) die Spende für die Arbeit der Johannes-Diakonie. Auch Theo Haaf (Mitte rechts) war bei der Begegnung dabei. (Foto: Dirk Adler)

Schwarzach. (da) „Fahr mit (für) mehr Menschlichkeit“ lautet das Motto, unter dem Motorradfreunde um Rems-Murr-Landrat und DRK-Kreisvorsitzenden Johannes Fuchs einmal im Jahr für einen guten Zweck ausfahren. Das Ziel der diesjährigen und inzwischen neunten Tour der Gruppe war der Schwarzacher Hof in Schwarzach. Hier konnte der Kreis aus Bürgermeistern und Partner aus Wirtschaft, Industrie und Handel, Landesbehörden, der Polizei und des Deutschen Roten Kreuzes Einblicke in die Arbeit der Johannes-Diakonie Mosbach für Menschen mit Behinderung gewinnen. „Anerkennung dafür und Solidarität damit“ (Johannes Fuchs) bekundete die Motorradgemeinschaft auch in Form einer großzügigen Spende, die sie für diese Arbeit überreichten.


Die Route auf den Maschinen führte von Waiblingen durch den Kraichgau Richtung Burgenstraße (Odenwald) und weiter über Eppingen nach Schwarzach. Dort angekommen, stand ein Rundgang mit verschiedenen Stationen auf dem Schwarzacher Hof an: die Werkstätten für behinderte Menschen, eine Wohngruppe, das Therapeutische Reiten und die Farm, wo Menschen mit herausforderndem Verhalten Beschäftigung finden. Wie sich die Mitarbeitenden der Johannes-Diakonie fachlich, idealistisch und mit Herzblut für Menschen mit Behinderung einbringen, habe die Besuchergruppe tief beeindruckt, so Fuchs.

Schwarzach sei eine „Mustergemeinde“, was das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung betreffe, wandte sich der Landrat anerkennend Theo Haaf zu. Auch der Bürgermeister war neben Landrat Dr. Achim Brötel zu der Begegnung auf dem Schwarzacher Hof hinzugekommen. Für zukünftige Herausforderungen der Johannes-Diakonie machte Fuchs die richtige Innovationskraft im Sozialunternehmen aus. Zu dieser gehöre auch Dr. Hanns-Lothar Förschler, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie, als „Kompetenzträger“. Dieser wies darauf hin, dass die Johannes-Diakonie ein „Gemeinschaftswerk“ sei. Der Dank Förschlers galt dem Austausch und der Begegnung mit den Gästen aus dem Rems-Murr-Kreis. Desgleichen dankte er ihnen für die Spende in Höhe von 875 Euro, welche die Motorradfreunde für die Arbeit des Sozialunternehmens zusammengelegt hatten.

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