Vorverkauf für Limbacher Frühjahrs-Kabarett

Jürgen Becker lädt zum „Freibier danach“

(Grafik: Agentur)

Limbach. (bd) Auf Exklusivität und Originalität will man beim Kleinkunstprogramm der Limbacher VHS künftig noch größeren Wert legen. Die Comedy-Inflation auch in unserer Gegend habe sich beim Kulturherbst spürbar negativ auf die Besucherzahlen ausgewirkt, stellte Außenstellenleiter Klaus Brauch-Dylla beim Programm-Treffen des VHS-Arbeitskreises im Limbacher Rathaus fest. Zwar konnte man, auch dank der Unterstützung durch die Volksbank Limbach, ein Defizit vermeiden, trotzdem wolle man bei der Auswahl der Künstler den Qualitätsanspruch nicht verringern. „Programme, von denen wir überzeugt sind – Künstler, die nicht überall auftreten“ fasste Bürgermeister Bruno Stipp die grundsätzliche Orientierung zusammen.

Für das im März anstehende Frühjahrs-Kabarett, mit dem die vhs-Außenstelle traditionell das Semesterprogramm eröffnet, ist dieser Anspruch sicher eingelöst. Mit Jürgen Becker kommt ein vielfach preisgekröntes „Kölner Original“ am Samstag, 17.03.2012, um 20:15 Uhr in die Limbacher Schul-Sporthalle.


Becker, der seit 1992 die renommierte Kabarett-Sendung „Mitternachtsspitzen“ live im WDR Fernsehen moderiert, revolutionierte den traditionellen Kölner Karneval und gehörte 1983 zu den Gründern der legendären Kölner „Stunksitzung“, deren „Präsident“ er von 1984 bis 1995 war.

„Der Künstler ist anwesend“ heißt Beckers aktuelles Programm. Darin geht es um Alles, was den Künstler bewegt: „Ich interessiere mich gar nicht für Kabarett. Mir sind nur die Zuschauer zutiefst sympathisch. Es ein unbeschreibliches Glücksgefühl, die Menschen gemeinsam Lachen zu hören. So suche ich mir Themen, die mich interessieren, in der Hoffnung, dass sie die Zuschauer ebenso interessieren könnte: Glaube, Kapitalismus und Nudelauflauf. Ist der Moslem eher katholisch oder evangelisch, kann Geld arbeiten und was koche ich heute?“. „Beckers Programm ist eine einzigartige Mischung aus Büttenrede, Kabarett und Bibelseminar“ lobte die Süddeutsche Zeitung den unverwechselbaren Künstler.


Kölsch und Karneval, Katholizismus und Kapitalismus – und am Ende serviert Becker den Besuchern Freibier – frisch gezapftes „Kölsch“! „Denn das Wichtigste am Kabarett ist ja das Bier hinterher“ stellt der Kölner Humor-Held die Prioritäten klar, dessen Auftritt sowohl von der Volksbank Limbach wie von der der traditionsreichen Kölner „Sion-Brauerei“ unterstützt wird.

Karten im Vorverkauf sind seit 01.12.11 bei der Volksbank Limbach erhältlich.

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